DEL - Überraschende Pleite für Mannheim

Tabellenführer Mannheim verliert gegen Schlusslicht Morgenmagazin 27.12.2018 01:28 Min. Verfügbar bis 27.12.2019 Das Erste

32. Spieltag

DEL - Überraschende Pleite für Mannheim

Titelkandidat Adler Mannheim hat nach einer Siegesserie in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) überraschend gepatzt.

Der siebenmalige Meister verlor am Mittwoch (26.12.18) überraschend gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Zweieinhalb Minuten vor dem Ende kassierten die überlegen spielenden Mannheimer den entscheidenden Gegentreffer durch den finnischen Stürmer Vili Sopanen.

Damit verpassten die Adler den siebten Sieg in Serie. Der Vorsprung der Mannschaft von Trainer Pavel Gross an der Tabellenspitze schrumpfte auf sechs Punkte. Ende November hatte der Tabellenführer schon auswärts eine bittere Niederlage im Baden-Württemberg-Duell gegen Schwenningen hinnehmen müssen (0:4).

Knapper Sieg für die DEG

Düsseldorfs Jaedon Descheneau erzielt das 2:1

Düsseldorfs Jaedon Descheneau erzielt das 2:1 gegen Iserlohn.

Die DEG setzte sich am zweiten Weihnachtstag gegen die Iserlohn Roosters mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) durch und verkürzte den Rückstand auf Mannheim zumindest vorübergehend auf sechs Punkte.

Braden Pimm (13. Minute), Jaedon Descheneau (36.) und Kapitän Alexander Barta (41.), der vor dem Spiel seinen Vertrag bis 2021 verlängert hatte, trafen für die DEG. Für Iserlohn war Anthony Camara (10., 39.) erfolgreich.

Augsburg verliert in Krefeld

Meister EHC Red Bull München setzte sich nach zwei Niederlagen vor Weihnachten auswärts beim ERC Ingolstadt 4:2 (2:0, 1:2, 1:0) durch. Nach einer 2:0-Führung musste der Champions-League-Halbfinalist den Ausgleich hinnehmen. Der einstige Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf und John Mitchell sicherten dann den Sieg. Der EHC schob sich damit in der Tabelle am Überraschungsteam Augsburger Panther vorbei, das bei den Krefeld Pinguinen 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) unterlag.

Niederlage für Kölner Haie

Die Kölner Haie kassierten gegen den Tabellenvorletzten Grizzlys Wolfsburg mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1) nach zwei Siegen in Serie wieder eine Niederlage und mussten den direkten Kontakt zum Spitzenquartett vorerst abreißen lassen. Dahinter verpassten die Fischtown Pinguins Bremerhaven durch ein 3:5 (1:3, 1:0, 1:2) bei Ex-Meister Eisbären Berlin das Festigen des sechsten und letzten direkten Play-off-Platzes, während das Hauptstadt-Team die Norddeutschen nunmehr wieder in Sichtweite hat.

Thema in: Sport am Feiertag, Deutschlandfunk, 2. Weihnachtstag, ab 19.10 Uhr

Statistik

Eishockey · DEL 32. Spieltag 2018/2019

Mittwoch, 26.12.2018 | 17.00 Uhr

Wappen Adler Mannheim

Adler Mannheim

Pickard – Katic, Larkin, Mikkelson, Lampl, Akdag, Reul, Seider, Möser – L. Adam, Smith, Hungerecker, Krämmer, Desjardins, Brune, Eisenschmid, G. Festerling, Kolarik, Soramies, Kink

1
Wappen Schwenninger Wild Wings

Schwenninger Wild Wings

Strahlmeier – Bohac, Bittner, Timonen, Sacher, Brückner, Sonnenburg – Giliati, Hult, Rech, Kurth, Höfflin, Sopanen, Kornelli, Mcrae, Danner, Herpich, Wörle, El-Sayed, Ri. Bukarts

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Adler Mannheim Schwenninger Wild Wings
Überzahl 2 Überzahlsituationen, 0 Tore 2 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 4 Min. 4 Min.

Strafen:

  • Wörle - 2 Min. - Beinstellen
  • Akdag - 2 Min. - Hoher Stock
  • Sopanen - 2 Min. - Behinderung
  • Larkin - 2 Min. - Halten

Tore:

  • 0:1 (9:10) Hult (Giliati, Rech)
  • 1:1 (15:19) Smith (L. Adam, Larkin)
  • 1:2 (57:27) Sopanen (Kurth, Hult)

Zuschauer:

  • 12.618

Schiedsrichter:

  • Stephan Bauer, Markus Schütz,

Stand der Statistik: Mittwoch, 26.12.2018, 19:22 Uhr

sid | Stand: 26.12.2018, 21:23

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