DEL - wer kommt in die Play-offs?

Spielszene aus der DEL: Mannheims David Wolf (r.) in der Partie gegen Iserlohn

Noch vier Spieltage in der Hauptrunde

DEL - wer kommt in die Play-offs?

Wer kommt in die Play-offs, wer sichert sich dort das Heimrecht, wer fliegt noch raus? In der Deutschen Eishockey Liga geht die Hauptrunde in ihre entscheidende Phase. Sportschau.de gibt einen Überblick.

Für die DEL-Play-offs sind die Adler Mannheim längst schon qualifiziert. Am Freitag (22.02.2019) haben sie aber die Möglichkeit, Platz eins zu festigen. Dann ist der Tabellenzweite EHC München zu Gast in der Kurpfalz. Sechs Punkte liegen die Mannheimer vor dem Titelverteidiger, bei einem Sieg wären es neun. In Sachen Meisterschaft bedeutet Platz eins nach der Hauptrunde erstmal nichts. In den Play-offs hat der Erstplatzierte jedoch bis zum Finale einen Vorteil, im entscheidenden letzten Spiel einer jeden Serie hat er Heimrecht.

109 Punkte haben die Mannheimer auf dem Konto. Damit haben sie den 16 Jahre alten Punkterekord der Eisbären Berlin eingestellt. Diese Bestmarke stellten die Hauptstädter in der Saison 2002/2003 auf. München hat 103 Zähler eingeheimst.

Rheinische Rivalen kämpfen um Platz drei

Hinter den beiden Spitzenteams ist es spannend. Gerade mal drei Punkte liegen zwischen dem Dritten und dem Sechsten. Vier Spieltage vor Schluss ist da bei noch zwölf zu vergebenden Punkten viel Spielraum. Dritter ist die Düsseldorfer EG mit 82 Zählern. Punktgleich dahinter folgen auf Rang vier die Kölner Haie. Am Dienstag treffen die rheinischen Rivalen in Düsseldorf im direkten Duell aufeinander.

Auf Play-off-Kurs liegen auch der ERC Ingolstadt (80) und die Augsburger Panther (79). Nur die ersten sechs Teams ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Plätze sieben bis zehn ermitteln in den Pre-Play-offs zwei weitere Teilnehmer.

DEL: Adler siegen durch späten Treffer gegen die Pinguins Morgenmagazin 20.02.2019 01:28 Min. Verfügbar bis 20.02.2020 Das Erste

Straubing in Lauerstellung

Auf Platz sieben und damit in Lauerstellung liegen die Straubing Tigers. Vier Punkte fehlen auf Augsburg und damit auf einen Platz im Viertelfinale. Das Restprogramm spricht durchaus für Straubing. Drei der letzten vier Gegner (Iserlohn, Berlin, Wolfsburg) stehen in der Tabelle unter den Tigers. Augsburg dagegen muss unter anderem noch gegen Köln und Mannheim antreten.

Leise Hoffnungen machen sich auch die Fischtown Pinguins Bremerhaven (72 Punkte) als Achter. Doch dazu müssten sie ihre Niederlagenserie stoppen. Acht Pleiten in Serie haben die Norddeutschen kassiert.

Berlin kämpft um Pre-Play-offs

Keine Chancen mehr auf die direkte Viertelfinal-Qualifikation haben Rekordmeister Eisbären Berlin (62 Punkte) und Vorjahres-Halbfinalist Nürnberg Ice Tigers (60). Sie müssen vielmehr um einen Platz in den Pre-Play-offs kämpfen. Der ärgste Verfolger Krefeld Punguine (56) hat als Elfter gerade mal vier Punkte Rückstand auf Nürnberg. Die Iserlohn Roosters (52) und Wolfsburg Grizzlys (51) brauchen neben Schützenhilfe auch eine Siegesserie, um noch unter den ersten zehn Teams zu landen. Die Schwenninger Wild Wings haben als Letzter rechnerisch keine Chancen mehr.

Die Hauptrunde endet am 3. März. Die Pre-Play-offs starten am 6. März, das Viertelfinale wird ab dem 12. März ausgetragen. Spätestens nach dem siebten Play-off-Finalspiel am 30. April steht der deutsche Meister fest.

Vorbild Ingolstadt

Dass der Umweg über die Pre-Play-offs nicht schlecht sein muss, bewies der ERC Ingolstadt in der Saison 2013/14. Das Team landete damals nur auf Platz neun, kegelte dann den damaligen Titelverteidiger Eisbären Berlin, die Krefeld Pinguine, Hauptrundensieger Hamburg Freezers und die Kölner Haie aus dem Rennen - und wurde deutscher Meister.

vdv/sid/dpa | Stand: 21.02.2019, 13:00

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