DEL - Eisbären gehen gegen Mannheim unter

Berliner Eisbären Kevin Poulin und Frank Hoerdler wehren den Schuss des Mannheimers Phil Hungerecker ab

40. Spieltag

DEL - Eisbären gehen gegen Mannheim unter

Die Eisbären Berlin stürzen in der Deutschen Eishockey Liga immer tiefer in die Krise. Der DEL-Rekordmeister ging am 40. Spieltag im Heimspiel gegen Spitzenreiter Adler Mannheim mit 0:7 (0:2, 0:2, 0:3) unter und kassierte seine fünfte Niederlage in Folge.

Dem siebenmaligen Meister Mannheim ist hingegen die Teilnahme an der ersten Play-off-Runde sicher. Garrett Festerling (10. Minute), David Wolf (13., 42.), Luke Adam (30.), Denis Reul (37.), Benjamin Smith (55.) und Brendan Mikkelson (56.) erzielten am Freitag (18.01.2019) die Treffer des Tabellenführers.

EHC München mit Schwung

Auf Platz neun muss die Berliner Mannschaft von Trainer Stephane Richer, der im Dezember das Amt des entlassenen Clement Jodoin übergangsweise übernommen hatte, in den verbleibenden zwölf Spielen um die Teilnahme an den Ausscheidungsspielen bangen.

Derweil hat der EHC Red Bull München den Schwung vom Finaleinzug in der Champions Hockey League mitgenommen und die Augsburger Panther nur zwei Tage später mit 4:1 (3:0, 0:1, 1:0) bezwungen. Der deutsche Eishockey-Meister dominierte gegen die ersatzgeschwächten Augsburger das erste Drittel und legte mit drei Treffern die Basis für den Erfolg.

Siege für Bremerhaven und Köln

In einer turbulenten und torreichen Partie rangen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven daheim den ERC Ingolstadt 6:5 (3:1, 1:3, 1:1) nach Verlängerung nieder. Das Überraschungsteam lag schnell 3:0 vorn, geriet dann mit 3:4 in Rückstand und entschied die Partie in der Overtime dank des Treffers von Mark Zengerle für sich. Durch den Punktverlust gaben die Bremerhavener Rang vier, der im Play-off-Viertelfinale zunächst Heimrecht bedeutet, an die Kölner Haie ab. Köln gewann bei den Schwenniger Wild Wings mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1).

Statistik

Eishockey · DEL 40. Spieltag 2018/2019

Freitag, 18.01.2019 | 19.30 Uhr

Wappen Eisbären Berlin

Eisbären Berlin

Poulin – Richmond, M. Dupont, Baxmann, J. Müller, Hördler, M. Adam, Mik – MacQueen, Smith, Hessler, Noebels, Aubry, Backman, Ranford, Jahnke, Fischbuch, Kinder, F. Busch, Schiemenz

0
Wappen Adler Mannheim

Adler Mannheim

Pickard – Mikkelson, Lehtivuori, Katic, Lampl, Akdag, Reul – L. Adam, Smith, Hungerecker, Eisenschmid, G. Festerling, Kolarik, D. Wolf, Desjardins, Plachta, Huhtala, Raedeke, Kink

7

Fakten und Zahlen zum Spiel

Eisbären Berlin Adler Mannheim
Überzahl 2 Überzahlsituationen, 0 Tore 3 Überzahlsituationen, 2 Tore
Strafminuten 35 Min. 10 Min.

Strafen:

  • Smith - 2 Min. - Unnötige Härte
  • Mikkelson - 2 Min. - Unnötige Härte
  • Mikkelson - 2 Min. - Check mit dem Stock
  • Kink - 2 Min. - Beinstellen
  • Eisenschmid - 2 Min. - Unnötige Härte
  • Aubry - 5 Min. - Stockschlag
  • Aubry - 20 Min. - Stockschlag
  • Hördler - 2 Min. - Halten
  • M. Dupont - 2 Min. - Hoher Stock
  • Smith - 2 Min. - Unnötige Härte
  • Hungerecker - 2 Min. - Unnötige Härte
  • Fischbuch - 2 Min. - Zu viele Spieler

Tore:

  • 0:1 (9:35) G. Festerling (Huhtala, Kolarik)
  • 0:2 (12:06) D. Wolf (Plachta, Desjardins)
  • 0:3 (29:42) L. Adam (Smith, Hungerecker)
  • 0:4 (36:56) Reul (Akdag)
  • 0:5 (41:19) D. Wolf (Kolarik, Desjardins) PP2
  • 0:6 (54:10) Smith (L. Adam, Lehtivuori) PP1
  • 0:7 (55:58) Mikkelson (D. Wolf, Plachta)

Zuschauer:

  • 14.200

Schiedsrichter:

  • Daniel Piechaczek, Markus Schütz,

Stand der Statistik: Freitag, 18.01.2019, 22:08 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 18.01.2019, 22:32

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