DEL - Eisbären Berlin weiter in der Krise

Petr Pohl (Wolfburg, 55) schießt aufs Tor

41. Spieltag

DEL - Eisbären Berlin weiter in der Krise

Die Eisbären Berlin finden in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) keinen Weg aus der Krise.

Zwei Tage nach der 0:7-Klatsche gegen den Spitzenreiter Adler Mannheim verlor der DEL-Rekordmeister trotz zweimaliger Führung am Sonntag (20.01.19) auch bei den Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 (2:1, 0:0, 0:2) und kassierte die sechste Niederlage in Serie. Mit 53 Punkten liegen die Eisbären weiter auf Rang neun und müssen um die Teilnahme an den Ausscheidungsspielen bangen.

Maximilian Adam (6.) und Micki DuPont (16.) brachten die Berliner, die noch eine Woche zuvor das Gastspiel in Wolfsburg mit 2:4 verloren hatten, zweimal in Führung. Doch Petr Pohl (10.) und Marius Mochel (49.) gelang jeweils der Ausgleich. Spencer Machacek (59.) versetzte den Berlinern 73 Sekunden vor Schluss den K.o.

Vierte Heimpleite in Folge für DEG

Die Düsseldorfer EG musste unterdessen die vierte Heimniederlage in Folge hinnehmen. Die Rheinländer verloren gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings mit 3:4 (0:1, 2:2, 1:0, 0:1) nach Verlängerung und bleiben mit 73 Punkten auf Rang drei. Die Kölner Haie konnten aus der erneuten Niederlage des rheinischen Rivalen kein Kapital schlagen. Sie unterlagen beim ERC Ingolstadt 2:3 und bleiben mit vier Punkten Rückstand auf die DEG Vierter. Ingolstadt hat die Haie auf Rang sieben punktgleich mit dem Tabellensechsten Augsburger Panther nunmehr wieder in Reichweite.

Die Straubing Tigers verloren unterdessen durch ein 5:6 gegen Meister München mit sechs Punkten Rückstand auf Ingolstadt vorerst den Anschluss. München festigte durch seinen fünften Sieg in Serie Rang zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter Adler Mannheim, der nach seinem achten Erfolg nacheinander mit 4:3 gegen die Iserlohn Roosters weiter neun Punkte vor dem Champions-League-Finalisten liegt.

Im Kampf um die Pre-Playoffs haben die Nürnberg Ice Tigers als Tabellenelfter nur noch sechs Punkte Rückstand auf Berlin. Die Franken holten zwei Tage nach der 0:7-Pleite in Wolfsburg durch das 4:2 bei den Krefeld Pinguinen ihren dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen und verkürzten den Rückstand auf die zehntplatzierten Krefelder auf nur noch vier Punkte.

Statistik

Eishockey · DEL 41. Spieltag 2018/2019

Sonntag, 20.01.2019 | 14.00 Uhr

Wappen Grizzlys Wolfsburg

Grizzlys Wolfsburg

Kuhn – Likens, Krupp, Wurm, Dehner, Wrenn, Bergman – Möchel, Jaspers, Höhenleitner, Machacek, Welsh, Sparre, Pe. Pohl, Cassels, Furchner, Aubin, Fauser, Karachun

3
Wappen Eisbären Berlin

Eisbären Berlin

Franzreb – J. Müller, Baxmann, M. Dupont, Richmond, Mik, Hördler, M. Adam – Backman, Aubry, Noebels, Ranford, Smith, MacQueen, Fischbuch, F. Busch, Hessler, Buchwieser, Jahnke, Kinder

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Grizzlys Wolfsburg Eisbären Berlin
Überzahl 3 Überzahlsituationen, 0 Tore 2 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 4 Min. 6 Min.

Strafen:

  • - 2 Min. - Hoher Stock
  • - 2 Min. - Unkorrekter Körperangriff
  • - 2 Min. - Behinderung
  • - 2 Min. - Haken
  • - 2 Min. - Halten

Tore:

  • 0:1 (5:23) M. Adam (Aubry, Noebels)
  • 1:1 (9:11) Pe. Pohl (Krupp, Cassels)
  • 1:2 (15:30) M. Dupont (Backman)
  • 2:2 (47:29) Möchel (Höhenleitner)
  • 3:2 (58:47) Machacek (Welsh)

Zuschauer:

  • 4.143

Schiedsrichter:

  • Patrick Gogulla, Aleksi Rantala,

Stand: Sonntag, 20.01.2019, 16:28 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 20.01.2019, 16:35

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