DEL - Meister München zeigt Reaktion

Jubel beim EHC München (Archivbild)

Play-off-Viertelfinale in der DEL

DEL - Meister München zeigt Reaktion

Der deutsche Eishockey-Meister EHC Red Bull München hat sich für die überraschende Auftaktniederlage im Play-off-Viertelfinale bei den Fischtown Pinguins rehabilitiert.

Der Titelverteidiger gewann am Freitag (16.03.2018) Spiel zwei in Bremerhaven mit 6:3 (3:0, 1:2, 2:1) und glich in der "best-of-seven"-Serie zum 1:1 aus. Auch die Wolfsburg Grizzlys holten sich mit 5:2 (3:1, 0:1, 2:0) gegen die Eisbären Berlin den ersten Sieg.

Anschluss geschafft, mehr aber nicht

Meister München zeigte zwei Tage nach der 3:4-Pleite im ersten Match eine Reaktion. Bei den Fischtown Pinguins hatte der Titelfavorit allerdings erneut große Probleme. Nationalspieler Brooks Macek (1. Minute), Maximilian Kastner (13.), Torjäger Keith Aucoin (18.) und Patrick Hager (29.) schossen die Gäste bei einem Gegentreffer von Mike Moore (23.) zunächst mit 4:1 in Führung. Doch Wade Bergman (32.) und Kris Newbury (41.) brachten die Pinguins zur Freude der 4.647 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena wieder heran. Dominik Kahun (56.) und Jason Jaffray (59.) entschieden die Begegnung. Spiel drei findet am Sonntag (18.03.2018) wieder in München statt.

Auch Vizemeister Wolfsburg zeigte sich von der Niederlage zum Viertelfinal-Start unbeeindruckt. Die Niedersachsen siegten in einem überharten und hitzigen Spiel mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten gegen die Eisbären Berlin und glichen zum 1:1 aus. Christoph Höhenleitner (7.), Fabio Pfohl (12.), Conor Allen (13.), Alexander Weiss (43.) und Brent Aubin (56.) waren für das Team von Trainer Pavel Gross erfolgreich. Louis-Marc Aubry (15.) und Sean Backman (39.) trafen für den Hauptstadt-Klub. Das dritte Match steigt am Sonntag in Berlin.

Mannheim führt mit 2:0

Als einzige Mannschaft führen die Adler Mannheim in den Play-offs mit 2:0. Der siebenfache DEL-Champion siegte nach zweifacher Verlängerung mit 3:2 (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 1:0) gegen den ERC Ingolstadt und kann mit einem weiteren Erfolg am Sonntag einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machen.

Daniel Sparre sorgte in der 84. Minute in der zweiten Overtime für die Entscheidung. Luke Adam (22.) und Garrett Festerling (28.) hatten vor 13.600 Zuschauern in der regulären Spielzeit die Adler-Tore erzielt. Thomas Greilinger (46.) und Ville Koistinen (54.) brachten den Meister von 2014 mit ihren Toren in die Verlängerung. Dort scheiterte erst Mannheims Sparre (64.) mit einem Penalty am überragenden ERC-Goalie Timo Pielmeier, um 23:22 Uhr beendete er dann doch die Begegnung.

Statistik

Eishockey · DEL 2. Spieltag 2017/2018

Freitag, 16.03.2018 | 19.30 Uhr

Wappen Fischtown Pinguins Bremerhaven

Fischtown Pinguins Bremerhaven

Pöpperle – Rumble, Lavallée, Bergman, Lampl, Moore, N. Jensen, Brons. Machmeyer – Mauermann, Bast, Newbury, Urbas, Quirk, Svensson, Hoeffel, Schwartz, Owens, George, Dejdar, Körner

3
Wappen EHC Red Bull München

EHC Red Bull München

aus den Birken – Boyle, Aulie, Joslin, Button, Y. Seidenberg, Abeltshauser, M. Lauridsen – M. Wolf, Hager, Jaffray, Pinizzotto, Aucoin, Macek, Mauer, Kahun, Christensen, Flaake, Eder, Kastner

6

Fakten und Zahlen zum Spiel

Fischtown Pinguins Bremerhaven EHC Red Bull München
Überzahl 2 Überzahlsituationen, 1 Tor 3 Überzahlsituationen, 2 Tore
Strafminuten 6 Min. 4 Min.

Tore:

  • 0:1 (0:52) Macek (Aucoin, Abeltshauser)
  • 0:2 (12:49) Kastner (Eder, Button)
  • 0:3 (17:27) Aucoin (Joslin) PP1
  • 1:3 (22:11) Moore (George, Bast)
  • 1:4 (28:45) Hager (Jaffray, Y. Seidenberg) PP1
  • 2:4 (31:21) Bergman (Hoeffel, Bast)
  • 3:4 (40:26) Newbury (Rumble) PP1
  • 3:5 (55:50) Kahun (Christensen)
  • 3:6 (58:29) Jaffray ENG

Zuschauer:

  • 4.647

Schiedsrichter:

  • Sirko Hunnius, Marc Iwert,

Stand: Freitag, 16.03.2018, 21:56 Uhr

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, Samstag, 17.03.2018, ab 22.50 Uhr

red/sid | Stand: 17.03.2018, 02:43

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