DEL - Nürnberg wehrt Matchball gegen Mannheim ab

Oliver Mebus (l.) im Zweikampf mit Tommi Huhtala

Playoff-Viertelfinale

DEL - Nürnberg wehrt Matchball gegen Mannheim ab

Die Nürnberg Ice Tigers haben in den Viertelfinal-Play-offs der Deutschen Eishockey Liga den ersten Matchball abgewehrt. Jubel gab es auch bei Augsburg, München und Ingolstadt.

In Nürnberg sahen die 7.111 Zuschauer am Freitag (22.03.2019) einen hochspannenden Schlagabtausch. Die Gäste gingen, nachdem sie die ersten drei Duelle der "best-of-seven"-Serie gewonnen hatten, durch Matthias Plachta (28. Minute) und Mark Katic (35.) zweimal in Führung, Brandon Segal (32.) und Daniel Weiß (54.) gelang jeweils der Ausgleich.

Nach dem 3:2 durch Patrick Reimer (57.) sahen die Ice Tigers schon wie der Sieger aus, doch 28 Sekunden vor Schluss des letzten Drittels erzwang Andrew Desjardins die Verlängerung. Da war es dann aber erneut Reimer, der Nürnberg in der 66. Minute im Play-off-Rennen hielt

Mashinter lässt Ingolstadt jubeln

Der frühere Meister ERC Ingolstadt hat drei Matchbälle gegen die Kölner Haie: Nach dem 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung steht es in der Serie nun 3:1. Ingolstadt ging nach drei Minuten durch Tim Wohlgemuth in Führung, den Ausgleich durch Colby Genoway (33.) beantwortete Brett Olson zwei Minuten später mit dem 2:1. Knapp sechs Minuten vor dem Ende des dritten Drittels erzwang dann Alexander Oblinger mit seinem Treffer zum 2:2 die Verlängerung, in der schließlich Brandon Mashinter nach 3:26 Minuten für die Entscheidung sorgte.

Doppelschlag gegen die DEG

Alles offen ist wieder zwischen der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern. Die DEG kassierte in eigener Halle ein 1:2 (0:0, 1:2, 0:0) und damit das 2:2. Düsseldorf geriet durch einen Doppelschlag der Augsburger mit 0:2 in Rückstand. Patrick McNeill (22.) und David Stieler (23.) trafen, Ryan McKiernan gelang lediglich der Anschlusstreffer (36.).

Augsburg schafft den Serienausgleich gegen Düsseldorf

Sportschau 22.03.2019 00:35 Min. ARD

Eisbären chancenlos gegen München

Die Eisbären Berlin haben im Viertelfinale einen weiteren Rückschlag erlebt. Am Freitagabend verloren sie gegen den EHC Red Bull München mit 2:5 (0:2, 0:2, 2:1). Nach einem frühen Rückstand fanden die Hauptstädter nicht mehr ins Spiel zurück, weil der Titelverteidiger seine Chancen konsequent nutzte. Die späten Berliner Treffer erzielten James Sheppard und André Rankel, als die Entscheidung längst gefallen war. In der Serie liegen die Eisbären nun mit 1:3 hinten, eine weitere Niederlage würde das vorzeitige Saisonende bedeuten.

In der mit 14.200 Zuschauern ausverkauften Arena am Ostbahnhof missriet den Hausherren der Start: Bereits nach 28 Sekunden erzielte Justin Shugg völlig unbedrängt das Führungstor der Münchener. Der frühe Gegentreffer zeigte Wirkung bei den Eisbären: Die Gäste dominierten auf dem Eis, kurz vor der ersten Pause schloss Daryl Boyle einen schnellen Angriff mit dem zweiten Treffer des Titelverteidigers ab.

Chancen nicht genutzt

Die Eisbären kamen deutlich engagierter aus der Kabine. Mit konsequentem Forechecking setzten sie die Münchener unter Druck, nutzten aber ihre Chancen nicht. Die Gäste blieben effektiver: Frank Mauer und Derek Joslin bauten den Vorsprung weiter aus. Im Schlussabschnitt waren die Berliner bemüht, aber lange harmlos. Yasin Ehliz traf für die Münchener, ehe Sheppard und Rankel mit ihren Toren das Resultat aus Sicht der Gastgeber zumindest etwas angenehmer gestalteten.

Statistik

Eishockey · DEL 4. Spieltag 2018/2019

Freitag, 22.03.2019 | 19.30 Uhr

Wappen Eisbären Berlin

Eisbären Berlin

Poulin – C. Braun, M. Dupont, Kettemer, Wissmann, Hördler, J. Müller, Richmond – Noebels, Sheppard, Backman, Ranford, Aubry, Ortega, Rankel, Smith, MacQueen, Buchwieser, M. Olver, Fischbuch

2
Wappen EHC Red Bull München

EHC Red Bull München

aus den Birken – Bodnarchuk, Joslin, Abeltshauser, Y. Seidenberg, Aulie, Boyle, Button – Shugg, J. Mitchell, Parkes, Kastner, Voakes, Mauer, Ehliz, Hager, M. Wolf, Daubner, Eder, Christensen

5

Fakten und Zahlen zum Spiel

Eisbären Berlin EHC Red Bull München
Überzahl 4 Überzahlsituationen, 0 Tore 5 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 22 Min. 20 Min.

Strafen:

  • - 2 Min. - Halten
  • - 2 Min. - Beinstellen
  • - 2 Min. - Beinstellen
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Hoher Stock
  • - 2 Min. - Beinstellen
  • - 2 Min. - Hoher Stock
  • - 2 Min. - Stockschlag
  • - 2 Min. - Bandencheck
  • - 2 Min. - Stockschlag
  • - 2 Min. - Unnötige Härte
  • - 2 Min. - Stockschlag
  • - 2 Min. - Unnötige Härte

Tore:

  • 0:1 (0:28) Parkes (Joslin, Bodnarchuk)
  • 0:2 (17:39) Aulie (Ehliz, Hager)
  • 0:3 (33:37) Mauer (Voakes, Kastner)
  • 0:4 (39:46) Joslin (Hager, Ehliz)
  • 0:5 (49:10) Ehliz (M. Wolf, Hager)
  • 1:5 (51:17) Sheppard (Backman)
  • 2:5 (58:36) Rankel (Sheppard)

Zuschauer:

  • 14.200

Schiedsrichter:

  • Marc Iwert, Daniel Piechaczek,

Stand: Freitag, 22.03.2019, 22:02 Uhr

Thema in: Sport aktuell, Deutschlandfunk, Freitag, 22.03.19, 22.50 Uhr

dpa/sid | Stand: 22.03.2019, 22:47

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