Darts-WM: van Barneveld und Cross schon draußen

Darts-WM im "Ally Pally"

Darts-WM: van Barneveld und Cross schon draußen

Darts-Ikone Raymond van Barneveld hat mit einer bitteren Auftaktniederlage bei der Darts-WM in London seine Karriere beendet. Auch Ex-Weltmeister Rob Cross ist schon draußen.

Der Niederländer van Barneveld musste sich bereits in der ersten Runde im Londoner Alexandra Palace dem stark aufspielenden Außenseiter Darin Young aus den USA völlig überraschend mit 1:3 geschlagen geben. Für den fünfmaligen Weltmeister war die WM das letzte Turnier seiner beeindruckenden Laufbahn.

"Werde ich mir nie verzeihen"

"Dieses desaströse Jahr 2019 werde ich mir niemals verzeihen. Nie im Leben", sagte ein enttäuschter van Barneveld bei Sky: "Ich habe heute richtig schlecht gespielt. Darin war ich wirklich gut, das war's." Der letzte Turniersieg liegt bereits mehr als fünf Jahre zurück, statt Titel und Trophäen bestimmten zuletzt nur noch Formtiefs, Motivationsprobleme und private Rückschläge die Karriere des Niederländers. Die "Barney Army" im legendären "Ally Pally" stärkte van Barneveld zwar lautstark den Rücken, der 52-Jährige geriet gegen Young aber schnell in Rückstand.

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Der Favorit wies am Ende deutlich bessere Durchschnittswerte auf, doch Young (46) hatte in den entscheidenden Momenten die besseren Nerven und verwandelte seinen ersten Match Dart. Young, der zuvor in seiner Karriere bei neun WM-Teilnahmen insgesamt acht Erstrunden-Niederlagen hinnehmen musste, sorgte damit für die bisher größte Überraschung des Turniers.

Young jetzt gegen de Zwaan

"Big Daddy" Young, der zuvor nur 2010 in die zweite Runde gekommen war, bekommt es am Dienstag (17.12.2019) mit dem Niederländer Jeffrey de Zwaan zu tun.

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Untergang für Cross gegen Huybrechts

Für Rob Cross ist das Abenteuer Alexandra Palace erneut sehr früh beendet. Der frühere Elektriker und amtierende Europameister ist wie im Vorjahr, auch schon wieder draußen, ehe das Turnier so richtig begonnen hat. Der Weltmeister von 2018 war bei seinem Auftaktmacht gegen Kim Huybrechts aus Belgien komplett chancenlos und ging mit 0:3 unter.

sid, dpa, red | Stand: 15.12.2019, 00:43

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