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Boxen von A-Z

Kampfbörse

Unter Kampfbörse versteht man das Gehalt des Boxers, das bereits vor dem Kampf feststeht. Die genannten Beträge gehen allerdings nicht komplett auf das Konto des Athleten, denn Trainer, Team etc. erhalten einen Anteil. Auch an die Verbände muss etwas abgegeben werden (oft etwa drei Prozent).

Kampfrekord

Im Kampfrekord werden alle (Profi-)Kämpfe eines Boxers aufgelistet. Vitali Klitschko trat beispielsweise mit einem Kampfrekord von 25-2-0 ab. Das bedeutet: Von 27 Kämpfen gewann er 25 und verlor zwei. Kein Fight endete Unentschieden.

Kampfstile

Die verbreitetsten Kampfstile im Boxen:
- Beim so genannten "Stick and Move" weicht der Boxer seinem Gegner eher tänzelnd aus. Dabei arbeitet er vor allem mit der Führhand und hält den Kontrahenten so auf Distanz, um dann selbst zu kontern. Muhammad Ali ist ein bekannter Vertreter dieses Stils.
- Weicht ein Boxer den Schlägen des Gegners vor allem mit dem Oberkörper aus (Meidbewegung), wird das als "to give angles" bezeichnet. Vorteil: Es kann aus der Halbdistanz heraus und somit wirkungsvoll gekontert werden.
- Beim "In and Out" (Rein und Raus) kämpft der Boxer aus der Distanz. Er schont die Führhand und geht dann überfallartig in den Gegner hinein, um oftmals mit Kombinationen zum Erfolg zu kommen. Sven Ottke hat dies meist getan.
- Manche Boxer suchen auch die Nähe. Mit ihrer permanenten Doppeldeckung wirken sie sehr passiv und lassen sich "bearbeiten", um dann selbst zuzuschlagen - und das meist mit Haken.

Kirmesboxer

Manche Boxer verwechseln den Boxring mit einer Zirkusveranstaltung. Sie fuchteln mit den Armen oder winken ihrem Gegner zu, um ihn zu provozieren. In der Regel handelt es sich um qualitativ limitierte Leute, die gemeinhin als Kirmesboxer bezeichnet werden.

Knockout

Knockout

Knockout oder auch K.o.: Der Gegner wird mit einem harten Treffer auf Kinn, Leber, Magen, Milz, Schläfe oder Solarplexus niedergeschlagen und ist auch nach dem Zehn-Sekunden-Anzählen des Ringrichters nicht wieder kampffähig. Die meisten Boxfans möchten einen Kampf mit einem K.o. beendet sehen. Nur zu früh sollte der K.o. nicht kommen, sonst ist das Box-Vergnügen zu kurz.

Konter

Wird ein gegnerischer Schlag abgeblockt und als Antwort fast zeitgleich ein eigener gesetzt, sprechen wir von einem Konter. Da viele Boxer beim Schlagen ihre Deckung vernachlässigen, können gute Konter sehr effektiv sein.

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