Para-EM - Rehm springt mit Weltrekord zum EM-Titel

Para-Europameisterschaft in Berlin

Para-EM - Rehm springt mit Weltrekord zum EM-Titel

Prothesenspringer Markus Rehm hat bei der Leichtathletik-EM der Behindertensportler in Berlin mit Weltrekord den Titel im Weitsprung gewonnen.

Der 30-Jährige, in seiner Paradedisziplin zweimaliger Paralympicssieger und viermaliger Weltmeister, kam am Samstag (25.08.2018) auf 8,48 Meter und verbesserte damit seine erst einen Monat alte eigene Bestmarke um einen Zentimeter.

Für Rehm war es das vierte Weitsprung-Gold bei Europameisterschaften in Serie. Er verwies seinen Teamkollegen Felix Streng, der seine persönliche Bestleistung auf 7,71 Meter verbesserte, auf Platz zwei. Am Vortag hatten Rehm und Streng (beide Leverkusen) noch gemeinsam mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel Gold gewonnen. Im Weitsprung der Klasse T12 holte am Abend Thomas Ulbricht (Berlin) Bronze.

"Ich wusste, da geht heute auf jeden Fall was", sagte Rehm nach seinem gewaltigen Satz mit einem breiten Grinsen im Gesicht: "Es war aber nicht einfach. Der Wind kam mal von vorne, mal von hinten und mal von der Seite - am Ende dann zum Glück von hinten und auch noch im regulären Rahmen."

Dritte Medaille für Ave

Daneben gewann Sprinterin Lindy Ave ihre dritte Medaille bei den Titelkämpfen in der Hauptstadt. Über 100 Meter in der Startklasse T38 musste sich die 20-Jährige in 13,21 Sekunden nur Weltrekordlerin Sophie Hahn (Großbritannien/12,52) geschlagen geben. Ave hatte zum Auftakt zuvor Gold über 400 Meter und anschließend noch Silber über 200 Meter sowie im Weitsprung gewonnen.

sid/dpa/red | Stand: 25.08.2018, 21:17

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