Basketball - Auch Berlin und Oldenburg im Pokal-Halbfinale

BBL-Pokal

Basketball - Auch Berlin und Oldenburg im Pokal-Halbfinale

Nach den Basketball-Bundesligisten Bamberg und Ulm haben auch Alba Berlin und die Baskets Oldenburg das Pokal-Halbfinale erreicht.

Alba Berlin hatte in seinem Basketball-Pokal-Viertelfinale am Sonntag (15.12.2019) gegen den Mitteldeutschen BC beim 82:77 (27:39)-Erfolg mehr Mühe als erwartet. Bester Berliner Werfer vor 8.344 Zuschauern war Marcus Eriksson mit 18 Punkten. Beim MBC war Kaza Kajami-Keane mit 28 Punkten am treffsichersten.

Albas Aufholjagd belohnt

Die Berliner begannen sehr unkonzentriert. Von 34 Würfen aus dem Spiel fanden in der ersten Hälfte nur zehn den Weg in den Korb. Kurz vor der Halbzeitsirene lag Berlin schon 22:37 hinten. Zudem holte der MBC noch fast doppelt so viele Rebounds wie die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel startete Alba aber eine Aufholjagd. Punkt um Punkt kamen die Gastgeber wieder heran. Die Entscheidung fiel erst 24 Sekunden vor Ende als Luke Sikma zum 80:77 traf.

Oldenburg kämpft Bonn nieder

Das letzte Halbfinal-Ticket buchten die EWE Baskets Oldenburg. Bei den Telekom Baskets Bonn setzten sich die Niedersachsen am Sonntagabend verdient mit 88:81 (36:34) durch. In einer umkämpften Partie konnte sich in einer schwachen ersten Halbzeit zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen. Erst nach der Pause bauten die Gäste ihre Führung aus und ließen sich diese nicht mehr nehmen, obwohl Bonn in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte.

Bamberg und Ulm weiter

Zuvor waren am Samstagabend Bamberg und Ulm in der Runde der besten Acht ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Ulmer, bei denen Kapitän Per Günther wieder im Aufgebot stand, bezwangen daheim die BG Göttingen mit 86:80 (48:33).

Entscheidung im zweiten Viertel

In Ulm fiel die Entscheidung im zweiten Viertel, als den Niedersachsen nur zwölf Punkte gelangen. Gründe dafür waren die schwache Dreierquote und die fehlende Aggressivität. Angeführt von Elias Lasisi gestalteten die Gäste die Partie nach der Pause ausgeglichener, in Gefahr geriet der Sieg der Donauschwaben aber nicht. Treffsicherster Schütze des Spiels war der Ulmer Zoran Dragic mit 22 Punkten.

Spiel in Braunschweig war lange eng

Zuvor hatte Bamberg seine Aufgabe gelöst. Bei den Löwen Braunschweig setzte sich der Titelträger mit 80:69 (38:28) durch. Beide Teams kamen schwer ins Spiel, denn nur wenige Würfe fanden ihr Ziel. Bis zur Halbzeit bauten die Gäste den Vorsprung etwas aus, aber Braunschweig kam noch einmal heran und lag beim Stand von 43:42 (23. Minute) sogar in Front.

Bis weit in die Schlussphase hinein bleib es eng, in Führung konnten die Hausherren jedoch nicht mehr gehen. Mann des Abends war Christian Sengfelder mit 22 Punkten, bei den Löwen überzeugte Debütant Lucca Staiger von der Dreierlinie und insgesamt 14 Punkten. Er sagte bei "MagentaSport": "Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Daraus müssen wir lernen."

dpa/sid/red | Stand: 15.12.2019, 20:20

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