BBL - Würzburg wahrt Chancen auf Playoff-Teilnahme

Josh Mayo von den Telekom Baskets Bonn im Zweikampf mit Skyler Bowlin von Würzburg

Basketball-Bundesliga

BBL - Würzburg wahrt Chancen auf Playoff-Teilnahme

Nach dem Würzburger Sieg gegen Bonn und der Niederlage gegen Göttingen haben die MHP Riesen Ludwigsburg keine Chance mehr auf die Teilnahme an den Playoffs der Basketball-Bundesliga (BBL). Die Unterfranken hingegen wahrten ihre Chance, müssen aber noch zittern.

s.Oliver Würzburg besiegte die Telekom Baskets Bonn am Freitagabend (10.05.2019) mit 80:75 (41:30) und zog damit in der Tabelle an den Rheinländern vorbei auf Rang sieben. Dennoch steht Bonn aufgrund des direkten Vergleichs bereits als Teilnehmer an den Playoffs fest.

Die Löwen Braunschweig wahrten indes ihre Playoff-Chancen. Die Niedersachsen siegten nach zuvor drei Niederlagen in Serie gegen die Frankfurt Skyliners 95:77 (47:47) und kämpfen am Sonntag im Fernduell mit Würzburg um den letzten Platz im Viertelfinale.

Bamberg in den Playoffs gegen Vechta

Der frühere deutsche Serienmeister Brose Bamberg bekommt es im Playoff-Viertelfinale der BBL mit dem Überraschungsteam Rasta Vechta zu tun. Die Oberfranken beenden die Hauptrunde nach dem 90:79 (43:31) im Derby bei medi Bayreuth am vorletzten Spieltag auf dem fünften Platz, Aufsteiger Vechta hatte sich Platz vier und damit den Heimvorteil im Viertelfinale schon vor dem 92:81 (31:40) am Freitagabend gegen die Giessen 46ers gesichert. Durch den Bamberger Sieg steht auch bereits fest, dass Vizemeister Alba Berlin in den Playoffs auf ratiopharm Ulm trifft.

Hauptrundensieger und Titelverteidiger Bayern München setzte sich gegen Ulm mit 95:72 (40:39) durch. Die MHP Riesen Ludwigsburg verpassten die Playoffs hingegen durch das 80:86 (32:50) bei der BG Göttingen und den Würzburger Sieg gegen Bonn.

Craislheim könnte erstklassig bleiben

Die Hakro Merlins Crailsheim wahrten unterdessen ihre Chance auf den Klassenverbleib. Der Aufsteiger setzte sich mit 91:88 beim feststehenden Absteiger Science City Jena durch. Die Eisbären Bremerhaven verspielten trotz langer Führung durch die 104:107-Niederlage nach Verlängerung bei ALBA Berlin die vorzeitige sportliche Rettung. Die Eisbären müssen zudem um ihre Erstligazugehörigkeit bangen, da sie wie auch der sportliche Aufsteiger Nürnberg Falcons keine Lizenz für die neue BBL-Saison erhalten haben.

Crailsheim muss nun am Sonntag gegen die EWE Baskets Oldenburg gewinnen und auf einen Ausrutscher von Bremerhaven beim Mitteldeutschen BC hoffen. Sollte der MBC eine Niederlage mit 41 oder mehr Punkten kassieren und Crailsheim gewinnen, würde das Team aus Weißenfels absteigen.

Statistik

Basketball · BBL · Hauptrunde

Freitag, 10.05.2019 | 20.30 Uhr

Wappen s.Oliver Würzburg

s.Oliver Würzburg

Oliver (16), Morrison (14), Cooks (13), Koch (13), Bowlin (12), Wells (6), Albus (3), Loesing (3), Hoffmann

80
Wappen Telekom Baskets Bonn

Telekom Baskets Bonn

Mayo (14), Breunig (12), Dileo (11), Bircevic (10), Bartolo (8), Linhart (8), Jackson (8), Hanlan (3), Subotic (1), Reischel

75

Fakten und Zahlen zum Spiel

s.Oliver Würzburg Telekom Baskets Bonn
Wurfbilanz 65 Würfe, 32 Treffer 58 Würfe, 28 Treffer
Trefferquote 49,2% 48,3%
Freiwurfbilanz 10 Würfe, 6 Treffer 13 Würfe, 8 Treffer
Trefferquote 60,0% 61,5%
Rebounds 32 33
Zuschauer 3.140
Schiedsrichter Barth, Hack, Mutapcic

Stand der Statistik: Freitag, 10.05.2019, 22:28 Uhr

red/sid/dpa | Stand: 10.05.2019, 22:53

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