Deutsche Basketballer unterliegen auch Italien

Ismet Akpinar in Aktion

Supercup in Hamburg

Deutsche Basketballer unterliegen auch Italien

Die deutschen Basketballer haben beim Supercup in Hamburg auch das Spiel um Platz drei verloren.

Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl unterlag Italien am Samstag (08.09.2018) mit 62:71 (34:36) und kassierte damit einen weiteren Dämpfer vor den wichtigen WM-Qualifikationsspielen in der kommenden Woche.

Die punktbesten Akteure der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) waren vor 3.289 Zuschauern in der Hansestadt Dennis Schröder mit 21 und Maxi Kleber mit zehn Zählern.

Schröder überragend

Der schnelle Point Guard Schröder konnte in der ersten Halbzeit durch Übersicht und Spielverständnis überzeugen. Auf dem Parkett kommunizierte der Braunschweiger viel, agierte einmal mehr als unumstrittener Anführer und war sich auch in der Verteidigung für nichts zu schade. Weil es Schröder offensiv aber lange an Hilfe mangelte und sich die Deutschen unter dem Korb schwer taten, führten die Italiener mit dem Ex-Bamberger Nicolo Melli zur Halbzeit 36:34.

"Im zweiten Viertel haben wir geschlafen, da war der Flow nicht mehr da", sagte Maximilian Kleber, der zweite deutsche NBA-Profi. Der 26-Jährige von den Dallas Mavericks sorgte mit einem spektakulären Block im dritten Viertel für Begeisterung unter den Fans. Insgesamt ließ die DBB-Auswahl spielerisch aber nach und lag vor dem Schlussviertel nach vielen individuellen Fehlern 51:62 hinten. In den abschließenden zehn Minuten verwalteten die Südeuropäer ihren Vorsprung clever.

Auch gegen Türkei verloren

Ihr Halbfinale hatten die Turniergastgeber am Freitag mit 79:100 gegen stark auftrumpfende Türken verloren. Zweiter Finalist am Samstagabend ist Tschechien.

Auf dem Weg zur WM 2019 in China muss sich das Team um Starspieler Schröder am kommenden Donnerstag in Tallinn gegen Estland beweisen. Am Sonntag folgt dann die nächste Prüfung in Leipzig gegen Israel. Deutschland hat mit bisher makelloser Bilanz beste Aussichten auf ein Ticket für das Großevent.

dpa/sid/red | Stand: 08.09.2018, 20:03

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