Sternstunde für Beach-Duo Borger/Sude bei World-Tour-Finale

Karla Borger (li.) und Julia Sude jubeln nach dem Matchgewinn

Beachvolleyball

Sternstunde für Beach-Duo Borger/Sude bei World-Tour-Finale

Die Düsseldorfer Beachvolleyballerinnen Karla Borger und Julia Sude haben beim World-Tour-Finale in Cagliari (Italien) ihren überraschenden Siegeszug mit dem Turniersieg gekrönt.

Die EM-Dritten feierten am Sonntag (10.10.2021) im Finale auf Sardinien mit einem 2:0 (21:13, 23:21) gegen die kanadischen Weltmeisterinnen Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes ihren dritten Sieg gegen ein absolutes Topteam binnen einer Woche.

Krönung für Borger/Sude nach beispiellosem Lauf

Der Triumph gegen die in der Weltrangliste auf Position fünf zwei Plätze höher notierten Nordamerikanerinnen bedeutete für die deutschen Meisterinnen von 2019 den goldenen Schlusspunkt hinter einer Reihe von regelrechten Coups.

Auf dem Weg ins Endspiel hatten Borger/Sude zunächst im Viertelfinale die brasilianischen Weltranglistenersten Agatha und Duda mit 2:1 (21:16, 24:26, 15:11) aus dem Wettbewerb geworfen und sich im anschließenden Duell um den Einzug ins Finale mit den russischen Weltranglistendritten Nadeschda Makrogussowa/Swetlana Cholomina ebenfalls in drei Sätzen (21:13, 20:22, 15:11) für ihre Vorrunden-Niederlage revanchiert.

In die Runde der besten Acht waren die DM-Zweiten lediglich als Gruppendritte eingezogen. Dabei hatten Borger/Sude sich in der Vorrunde schon durch ihren 2:1-Erfolg gegen die Olympiasiegerinnen Alix Klineman/April Ross aus den USA erstmals als Favoritenschreck erwiesen und ihre starke Form unter Beweis gestellt.

Borger/Sude brechen Pleitenserie gegen Kanadierinnen

Durch den Sieg im Finale nach dem insgesamt vierten Matchball beendeten die einzigen deutschen Teilnehmerinnen auch ihre Niederlagenserie gegen Pavan/Humana-Paredes.

Nach ihrem Erfolg beim World-Tour-Turnier im mexikanischen Cancun mussten sich Borger/Sude in allen fünf weiteren Duellen geschlagen geben. Die bitterste Niederlage dabei mussten die Wahl-Rheinländerinnen zuletzt in Tokio quittieren - nun ist die Revanche geglückt.

sid/dpa/red | Stand: 10.10.2021, 21:29

Darstellung: