Die Azurblauen und ihr Gelb-Problem

Achtelfinale Italien - Spanien

Die Azurblauen und ihr Gelb-Problem

Die Italiener gehen mit zehn Spielern gelb-vorbelastet ins Achtelfinale gegen Spanien. Der kompletten Stammabwehr der "Squadra Azzurra" droht eine Sperre - in einem möglichen Viertelfinale gegen Deutschland.

Das ist eine hohe Bürde für die Azzurri. Wenn die Achtefinal-Partie gegen Spanien angepfiffen wird, ist fast der halbe Kader mit einer Verwarnung vorbelastet. Vor allem die Abwehrspieler drohen bei einer weiteren Gelben Karte für ein mögliches Viertelfinale gegen Deutschland auszufallen.

Betroffen sind Torwart Gianluigi Buffon sowie die Deckungsreihe mit Andrea Barzagli, Leonardo Bonucci, Giorgio Chiellini, Daniele De Rossi. Außerdem bereits verwarnt wurden Éder, Lorenzo Insigne, Thiago Motta, Simone Zaza und Ersatz-Torwart Salvatore Sirigu. Insigne, Motta und Zaza werden gegen Spanien allerdings wohl zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Mitglieder der italienischen Teams mit gelber Karte

Karten werden erst nach Viertelfinale gelöscht

Nach den Uefa-Regeln treten nach der zweiten und der vierten Verwarnung eines Spielers Sperren in Kraft. Die gelben Karten werden erst nach dem Viertelfinale gelöscht, im möglichen Halbfinale sind die Spieler also nicht mehr belastet. Sehen sie im Viertelfinale die zweite Gelbe Karte, dürfen sie natürlich nicht spielen im Halbfinale.

Nur ein Spanier mit "Gelb"

Zum Vergleich: Bei Spanien hat bislang lediglich Sergio Ramos den gelben Karton gesehen. Auch fünf deutsche Spieler gehen mit Gelben Karten ins Viertelfinale Jérôme Boateng, Sami Khedira, Mesut Özil, Mats Hummels und Joshua Kimmich.

Geleitet wird der Klassiker Italien gegen Spanien vom türkischen Referee Cüneyt Cakir.

red | Stand: 27.06.2016, 12:22

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