U21-EM - Angeberwissen zum Finale

U21 - Deutschland vor der Endspielneuauflage gegen Spanien Sportschau 28.06.2019 01:23 Min. Verfügbar bis 28.06.2020 Das Erste

Finale in Udine

U21-EM - Angeberwissen zum Finale

Am Sonntag (30.06.2019, 20.45 Uhr) trifft die deutsche U21-Auswahl im Finale der Europameisterschaft auf die spanischen Junioren. Sportschau.de liefert Angeberwissen und Fakten rund um das Endspiel in Udine, das live im Ersten und bei sportschau.de übertragen wird.

Duell verspricht Titel

Immer, wenn sich die U21-Auswahlen der beiden Länder seit der deutschen Wiedervereinigung bei einem großen Turnier trafen, holte einer der beiden am Ende den Titel - das wird sich definitiv auch diesmal nicht ändern. Das bislang letzte Spiel gegeneinander war das Finale 2017, als die Deutschen durch einen Treffer von Mitchell Weiser (40. Minute) den Titel holten.

2013 traf die Elf des damaligen Trainers Rainer Adrion in der Gruppenphase auf die Iberer, die sich durch ein Tor von Alvaro Morata durchsetzten - Deutschland fuhr nach Hause, Spanien schlug im Endspiel Italien. Vier Jahre zuvor endete die Begegnung in der Gruppenphase torlos, doch die DFB-Junioren erreichten das Endspiel gegen England und gewannen dort mit 4:0, während die Spanier bereits im Urlaub weilten.

Finalspezialist Nmecha

Weiser spielt inzwischen aus Altersgründen nicht mehr für die Mannschaft von Stefan Kuntz, doch trotzdem steht jemand im Kader, der im Sommer 2017 sein Land zum Junioren-EM-Titel schoss: Lukas Nmecha.

Der Angreifer von Manchester City stürmte damals bei der U19-Europameisterschaft noch für England und entschied mit seinem Tor das Finale gegen Portugal. Inzwischen hat er sich für den DFB entschieden und hätte schon im Halbfinale zum Torschützen werden können, scheiterte aber in der Schlussphase vor dem Kasten der Rumänen. Vielleicht hat er sich das auch einfach für das Endspiel aufgehoben.

Tah: "Du holst dir die Kraft aus der Leidenschaft." Sportschau 28.06.2019 01:30 Min. Verfügbar bis 28.06.2020 Das Erste

Das Stadion

Das Stadio Friuli in Udine fasst gut 25.000 Zuschauer und war für die Deutschen ein ganz gutes Omen im bisherigen Turnierverlauf. Das 3:1 zum Auftakt über Dänemark war dabei allerdings etwas glanzvoller als das mühsame 1:1 gegen Österreich.

Das Personal

Gesperrte Spieler für das Endspiel gibt es nicht. Weil kein Akteur der beiden Teams im Halbfinale des Feldes verwiesen wurde und alle Gelben Karten nach Abschluss der Vorrunde inzwischen verfallen sind, sind alle Spieler spielberechtigt. Das bedeutet auch: Benjamin Henrichs ist nach seiner Sperre gegen Rumänien wieder zurück und könnte die linke Seite beackern. Auch Maximilian Mittelstädt ist nach guter Leistung gegen die Rumänen erneut ein Kandidat.

Spaniens Coach Luis de la Fuente ließ sich bei seiner Aufstellung je nach Gegner immer wieder neue Kniffe einfallen - die deutsche Mannschaft wird es daher schwer haben, sich auf die individuellen Stärken des Gegners vorzubereiten.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen

Deutschland: Nübel (Schalke 04) - Klostermann (RB Leipzig), Tah (Bayer Leverkusen), Baumgartl (VfB Stuttgart), Henrichs (AS Monaco) - Neuhaus (Borussia Mönchengladbach), Maximilian Eggestein (Werder Bremen), Dahoud (Borussia Dortmund) - Öztunali (FSV Mainz 05), Waldschmidt (SC Freiburg), Amiri (TSG 1899 Hoffenheim)

Spanien: Silvera (Deportivo Alaves) - Aguirregabiria (Deportivo Alaves), Vallejo (Real Madrid), Nunez (Athletic Bilbao), Firpo (Betis Sevilla) - Ceballos (Real Madrid), Ruiz (SSC Neapel), Roca (Espanyol Barcelona) - Olmo (Dinamo Zagreb), Oyarzabal (San Sebastian) - Fornals (FC Villarreal)

rt | Stand: 29.06.2019, 12:30

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