U21-EM: Serbiens Team hat mehr als Jovic zu bieten

Ein großer Star in der U21 Serbiens: Luka Jovic

Turnier in Italien und San Marino

U21-EM: Serbiens Team hat mehr als Jovic zu bieten

Deutschlands zweiter Gruppengegner Serbien hat sich souverän für das Turnier qualifiziert. Alle Augen sind auf den großen Star Luka Jovic gerichtet - aber das Team hat mehr zu bieten.

Die Mannschaft

Luka Jovic, der in diesem Sommer von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid wechselt, steht klar im Mittelpunkt bei Serbiens Mannschaft. Doch Serbien hat weitere individuelle Klasse zu bieten: Nikola Milenkovic vom AC Florenz ist längst eine feste Größe in Serbiens A-Mannschaft, bei der WM 2018 in Russland spielte er in allen drei Partien Serbiens durch und galt zwischenzeitlich als Kandidat für einen Wechsel zu Manchester United. Nun verstärkt er die U21.

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Auch Nemanja Radonjic von Olympique Marseille und Andrija Zivkovic von Benfica Lissabon sind bei ausländischen Klubs und im A-Team längst etabliert.

U21-EM: Die fünf spannendsten Talente Sportschau 11.06.2019 02:21 Min. Verfügbar bis 11.06.2020 Das Erste Von Volker Schulte

Aus der Bundesliga dabei

Außer Jovic , Frankfurts Star in der abgelaufenen Saison, hat kein Spieler Serbiens in der Bundesliga gespielt. Marko Grujic von Hertha BSC wurde nicht nominiert.

Der Trainer

Serbiens U21-Nationaltrainer Goran Djorovic

Serbiens U21-Nationaltrainer Goran Djorovic

Goran Djorovic ist 47 Jahre alt und hat als Trainer 2017 angefangen - die U21 ist seine erste Station. Aber er hat als Spieler Erfahrung auf hohem Niveau gesammelt, viele Jahre war er für Roter Stern Belgrad sowie für Celta Vigo und Deportivo La Coruna in Spanien im Einsatz.

Die Qualifikation

Serbien kam souverän ins Ziel, gewann die ersten acht Spiele der Qualifikation allesamt. Erst als die Mannschaft so gut wie durch war, leistete sie sich zwei Unentschieden zum Abschluss. Treffsicherster Spieler war Jovic mit sieben Toren.

Das sagt Stefan Kuntz

Serbien ist am 20. Juni um 21 Uhr (live im Ersten und bei sportschau.de) der zweite Vorrunden-Gegner der deutschen Mannschaft von Bundestrainer Stefan Kuntz . "Für mich persönlich ist Serbien sogar noch eher Gruppenfavorit als wir", sagt Kuntz und spricht die individuelle Klasse der Spieler um Jovic an.

Bisherige Erfolge

1978 gewann Serbien als Teil Jugoslawiens das Turnier. Aus der damaligen Mannschaft gingen vor allem zwei bekannte Gesichter hervor: Srecko Bogdan verbrachte viele Jahre in der Bundesliga beim Karlsruher SC, Vahid Halihodzic spielte viele Jahre in Frankreich und legte anschließend eine umtriebige Karriere als Trainer hin.

Der Kader

Torhüter: Boris Radunovic (Rückennummer 1/Atalanta Bergamo), Dragan Rosic (12/Mladost Lucani), Milos Ostojic (23/Spartak Subotica)
Abwehr: Milan Gajic (2/Roter Stern Belgrad), Aleksa Terzic (3/Roter Stern Belgrad), Nikola Milenkovic (4/AC Florenz), Erhan Masovic (5/Trencin), Miroslav Bogosavac (13/FK Cukaricki), Vukasin Jovanovic (14/Girondins Bordeaux), Svetozar Markovic (15/Partizan Belgrad), Srdan Babic (16/Roter Stern Belgrad)
Mittelfeld: Uros Racic (6/FC Valencia), Danilo Pantic (8/Partizan Belgrad), Andrija Zivkovic (10/Benfica Lissabon), Lazar Randelovic (19/Radnicki), Sasa Lukic (20/Anderlecht), Igor Zlatanovic (21/Radnik), Alexander Lutovac (22/Rad Belgrad)
Angriff: Nemanja Radonjic (7/Olympique Marseille), Luka Jovic (9/Real Madrid), Ivan Saponjic (11/Benfica Lissabon), Luka Adzic (17/Roter Stern Belgrad), Dejan Joveljic (18/Roter Stern Belgrad)

nch | Stand: 13.06.2019, 10:27

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