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Trotz neuer Coronavirus-Fälle muss Flamengo spielen

Der Sportgerichtshof STJD gibt grünes Licht, der nationale Fußballverband CBF hält sich stur ans Protokoll, der Gegner ignoriert die Ansteckungsgefahr - und das, obwohl bei Brasiliens Meister CR Flamengo das Coronavirus ungebremst grassiert. Aus Klubkreisen wurden am Freitag neun weitere Fälle kolportiert, laut dem Internetportal GE sind es schon 41, die nach der Ecuador-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurden, darunter 19 Spieler. Am Freitag lehnte STJD-Richter Otavio Carneiro vor Bekanntgabe der neuen Zahlen die Absage der Erstliga-Partie am Sonntag bei SE Palmeiras in Sao Paulo ab und warf dem Traditionsklub aus Rio de Janeiro ein "persönliches und egoistisches Interesse" vor. Flamengo legte noch am Abend Einspruch gegen das Urteil ein. "Weitere Personen infiziert. Es hört nicht auf. Bedauerlich die Entscheidung der Behörden", schrieb Vize-Präsident Rodrigo Dunshee erbost auf Twitter. Klubboss Rodolfo Landim nannte am Freitag im Interview mit SportTV die lasche Handhabung in den Hotels mit stets eingeschalteter Klimaanlage ohne Einrichtung abgesicherter Bereiche bei den beiden Libertadores-Cup-Spielen in Ecuador als Auslöser des Virus-Ausbruchs. Zudem läge eine zu lange Phase zwischen den vom kontinentalen Verband Conmebol ausgeführten Tests und dem Anpfiff der Partien. Die CBF legte jedoch am Donnerstag definitiv fest: Stehen 13 gesunde Spieler mit negativem Coronavirus-Test zur Verfügung, findet die Partie statt.

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Abgesagte Rad-WM in der Schweiz frühestens 2028

Nach der coronabedingten Absage der Straßenrad-WM in Aigle und Martigny müssen die beiden Schweizer Gemeinden lange warten, bevor sie als Ausrichter überhaupt wieder in Frage kommen. Dies sagte Präsident David Lappartient am Samstagmorgen auf einer Pressekonferenz des Weltverbandes UCI in Imola. "Die nächste Möglichkeit ist 2028. Sie wollen das Event organisieren, und wir hatten bereits eine Diskussion. Es liegt an ihnen, ob sie ein Kandidat sein wollen", sagte der Franzose. Für die kommenden Jahren sind die Titelkämpfe bereits nach Belgien (2021), Australien (2022) und Schottland (2023) vergeben. 2024 kommt die Schweiz zwar sogar zum Zug, allerdings mit dem Austragungsort Zürich. Im Jahr 2025 soll die Weltmeisterschaft erstmals in Afrika stattfinden, wie in dieser Woche bekannt wurde. Die Veranstaltung in Aigle und Martigny musste wegen der nationalen Corona-Bestimmungen abgesagt werden; Imola in Italien sprang kurzfristig ein.

Offiziell: MotoGP-Superstar Rossi geht zu Petronas-Yamaha

Die Tinte ist trocken: Der italienische Superstar Valentino Rossi wechselt wie angekündigt vom Yamaha-Werksteam zu Petronas und bleibt der Königsklasse MotoGP noch mindestens ein Jahr lang erhalten. Der 41-Jährige unterzeichnete am Rande des Grand Prix von Katalonien in Barcelona einen Vertrag für 2021. Das gab das Yamaha-Kundenteam bekannt. "Es ist eine absolute Ehre, Valentino Rossi - einen ikonischen Fahrer und eine Legende - im nächsten Jahr im Team begrüßen zu dürfen", sagte Petronas-Teamchef Razlan Razali: "Seine Erfahrung wird für den Rennstall von großem Nutzen sein." Rossi tauscht damit das Motorrad mit dem jungen Franzosen Fabio Quartararo (21), der zur neuen Saison von Petronas zum Werksteam geht. Der neunmalige Weltmeister Rossi fährt künftig an der Seite seines italienischen Freundes Franco Morbidelli.

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