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Tischtennis - Ovtcharov zieht ins CL-Finale ein

Europe-Top-16-Sieger Dimitrij Ovtcharov (Hameln) ist mit dem russischen Klub Fakel Orenburg ins Finale der Tischtennis-Champions-League eingezogen. Der 30-Jährige gewann mit seinem Team das Rückspiel gegen Angers TT aus Frankreich 3:1. Das Hinspiel vor zwei Wochen hatten die Russen mit 3:2 für sich entschieden. Im russischen Finale trifft der Weltranglisten-14. Ovtcharov mit Orenburg auf Werchnjaja Pyschma, das im Halbfinale Titelverteidiger Borussia Düsseldorf um Rekord-Europameister Timo Boll ausgeschaltet hatte. Ovtcharov unterlag im Auftaktmatch Jens Lundqvist (1:3), sorgte später aber durch einen Sieg über Jon Persson (3:2) für den Endstand.

Radsport - Greipels Team erhält Tour-Wildcard

Sprinter André Greipel darf mit seinem neuen französischen Zweitliga-Team Arkéa-Samsic bei der 106. Tour de France starten. Die Tour-Organisation vergab am Freitag eine der letzten beiden Wildcards für die Frankreich-Rundfahrt (6. bis 28. Juli) an den Rad-Rennstall des 36 Jahre alten Rostockers. Die zweite Teilnahmeberechtigung ging an die französische Mannschaft Direct Énergie. Insgesamt werden 22 Teams in Brüssel bei der Tour am Start sein. Die deutschen Rennställe Sunweb und Bora-hansgrohe waren als WorldTour-Teams automatisch qualifiziert.

Leichtathletik - UN stärkt Semenya den Rücken

Der UN-Menschenrechtsrat hat die vom Leichtathletik-Weltverband IAAF versuchte Einführung der umstrittenen "Testosteron-Regel" verurteilt. Laut einer am Donnerstag einstimmig beschlossenen Resolution verstoße die IAAF möglicherweise gegen "internationale Menschenrechtsnormen und -standards". Die südafrikanische 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya geht derzeit vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen einen geplanten Testosteron-Grenzwert von fünf Nanomol pro Liter für Frauen vor.

Basketball - Ulm macht Trainer zum Sportdirektor

Basketball-Bundesligist ratiopharm Ulm stellt sich zur kommenden Saison neu auf. Trainer Thorsten Leibenath gibt seinen Posten im Sommer nach acht Jahren ab und wechselt auf die neu geschaffene Position des Sportdirektors. "Mich reizt es, die nächste Stufe zu zünden", sagte Leibenath. Im Ulm wird derzeit das Nachwuchszentrum OrangeCampus gebaut.

Amateurboxen - Präsident Rachimow tritt zurück

Der umstrittene Präsident des Amateurbox-Weltverbandes AIBA, Gaifur Rachimow, hat im Streit um die olympische Zukunft der Sportart Konsequenzen gezogen und am Freitagnachmittag seinen Rücktritt erklärt. Zuletzt hatte das Internationale Olympische Komitee die AIBA mit Sanktionen belegt und die Vorbereitungen auf das olympische Boxturnier in Tokio 2020 gestoppt. Gründe dafür seien große Defizite auf den Gebieten Good Governance, Finanzen und Ethik. Schon vor seiner Wahl im November 2018 hatte es viele Diskussionen um die Person Rachimow gegeben. Der usbekische Geschäftsmann wird von US-Behörden als einer der führenden Kriminellen des Landes eingestuft.

Fußball

Mainzer Bungert beendet Profikarriere

Abwehrspieler Niko Bungert von Mainz 05 beendet im Sommer seine Profikarriere. "Mainz wird auf jeden Fall das Zuhause meiner Familie und von mir bleiben", sagte Bungert, der dem Klub auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben wird. Der Wahl-Mainzer soll ein Trainee-Programm absolvieren und so die verschiedenen Geschäftsbereiche des Vereins kennenlernen. Bereits während seiner aktiven Zeit schloss er ein Studium in Fußballmanagement ab. Er absolvierte bislang 214 Pflichtspiele, davon 162 in der Bundesliga.

Polizei vernimmt drei Männer nach Rassismus-Vorfall

Nach den mutmaßlich rassistischen Äußerungen von Zuschauern während des Länderspiels gegen Serbien haben sich drei Männer bei der Polizei in Wolfsburg gemeldet. Sie hätten sich in einer ersten Vernehmung zu den Vorwürfen geäußert, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Zum Inhalt wollte er mit Blick auf das laufende Verfahren keine Stellung beziehen. Die Polizei werde weitere Ermittlungen anstrengen und den Vorgang voraussichtlich Anfang kommender Woche an die Staatsanwaltschaft Braunschweig abgeben, kündigte er an.

Klostermann fehlt gegen die Niederlande

Lukas Klostermann hat bei seinem Nationalmannschaftsdebüt am Mittwoch einen Muskelfaserriss in den Adduktoren erlitten und steht Bundestrainer Joachim Löw somit am Sonntag (20.45 Uhr) im wichtigen Spiel bei der Niederlande nicht zur Verfügung. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag via Twitter mitteilte, ist der Rechtsverteidiger aus dem Teamquartier in Wolfsburg abgereist. Klostermann (22) war gegen Serbien in Wolfsburg (1:1) nach einer Grätsche kurz vor Spielende mit schmerzverzerrtem Gesicht liegengeblieben.

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