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Sousa als Trainer in Bordeaux zurückgetreten

Der Portugiese Paulo Sousa ist als Trainer des französischen Fußball-Erstligisten Girondins Bordeaux zurückgetreten. Wie französische Medien berichten, soll der 49-Jährige den Spielern seinen Entschluss im Training am Donnerstag mitgeteilt haben. "Wir bedauern diese Entscheidung sowie die Art und Weise, in der seine Ankündigung gemacht wurde. Wir werden prüfen, was der Klub tun wird", hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Für Sousa, früherer Profi von Borussia Dortmund, war Bordeaux die neunte Trainerstation in elf Jahren. Den Posten in Frankreich hatte der ehemalige portugiesische Nationalspieler im März 2019 übernommen. Nach dem Abbruch der Saison in der Ligue 1 aufgrund der Corona-Pandemie belegte er mit Bordeaux den zwölften Platz.

Serie A gründet Mediengesellschaft für TV-Rechte

Die italienische Fußball-Serie-A plant die Gründung einer Mediengesellschaft zur Verwaltung der TV-Rechte. Die Liga beauftragte ihren Präsidenten Paolo Dal Pino, mit einigen internationalen Investmentfonds zu verhandeln, die offenbar Interesse zum Einstieg in die Mediengesellschaft signalisiert haben. Die Interessenten sollen bis Ende Juli ihr Angebot vorlegen, berichtete die Liga. Zu ihnen zählen der Investmentfonds Advent International sowie der Private Equity-Fonds Bain, der Spekulationen zufolge drei Milliarden Euro für einen 25-prozentigen Anteil an der neuen Mediengesellschaft zahlen will. Der Investmentfonds CVC will eine Offerte für eine 20-prozentige Beteiligung einreichen.

Afrika Cup wird ins Jahr 2022 verlegt

Der Afrika Cup ist wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verlegt worden und soll nun im Januar 2022 in Kamerun ausgetragen werden. Ursprünglich war das Turnier für den Zeitraum vom 9. Januar bis zum 6. Februar 2021 vorgesehen. Die genauen Termine für die Endrunde und die Qualifikationsspiele sind noch nicht bekannt.

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NBA: Neun weitere Spieler positiv auf Corona getestet

In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA sind neun weitere Profis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte die NBA am Donnerstag mit. Insgesamt sind seit Beginn der Coronatests am 23. Juni 25 von 351 Spielern positiv auf Covid-19 getestet worden. Die Liga will alle Beteiligten ab dem 7. Juli in Orlando/Florida in Quarantäne schicken, ehe ab dem 30. Juli in Disney World unter strengen Vorkehrungen der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. "Ich vertraue der NBA. In der 'Bubble' sind wir in einer sicheren Umgebung", sagte Supertalent Zion Williamson von den New Orleans Pelicans in einer Videokonferenz: "Es ist verrückt. Wir sind kurz davor loszulegen. Es ist mit Sicherheit eine Menge zu verarbeiten, aber ich freue mich." Das Hygienekonzept umfasst 113 Seiten, allerdings sind nicht alle Risiken ausgeschaltet. Das Personal in den Hotels werde beispielsweise nicht ständig auf das Coronavirus getestet. 

NFL: Sponsor fordert Namensänderung der Washington Redskins

Der US-Liefergigant FedEx hat sich in die Diskussionen um die Namensgebung der Washington Redskins aus der Football-Profiliga NFL eingeschaltet. Das Unternehmen, das seit 1998 die Namensrechte am Stadion des Teams besitzt, forderte die Franchise zu einer Änderung des Klubnamens auf. Man habe dem Team diese Bitte mitgeteilt, hieß es in einer Mitteilung. Der aktuelle Name Redskins (deutsch: "Rothäute") wird seit Jahren diskutiert, mehrere Klagen waren in der Vergangenheit von US-Gerichten abgewiesen worden. Kritiker sehen den Namen als rassistisch und als Verunglimpfung der amerikanischen Ureinwohner an.

Basketball: Jasikevicius wird Pesic-Nachfolger in Barcelona

Die Basketballer des FC Barcelona haben Litauens Legende Sarunas Jasikevicius als neuen Coach verpflichtet. Jasikevicius, bisher Coach bei Zalgiris Kaunas, wird in Barcelona Nachfolger des früheren Bundestrainers Svetislav Pesic. Dies teilten beide Klubs am Donnerstag mit. Pesic hatte sich zuvor sich mit den Katalanen auf eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages geeinigt. Der 44 Jahre alte Jasikevicius erhält in Barcelona den Angaben zufolge einen Vertrag bis 2023. Der Litauer kehrt damit zu dem Verein zurück, mit dem er 2003 als Spieler die Euroleague gewann und mehrere spanische Titel holte.

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