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Vier Spiele Sperre für Di Maria - noch keine Entscheidung nach Rassismus-Vorwürfen

Das Skandalspiel zwischen Paris St. Germain und Olympique Marseille hat nun auch für Angel Di Maria Konsequenzen. Der argentinische PSG-Star wurde von der Liga für vier Spiele gesperrt, nachdem er bei der 0:1-Niederlage am 13. September seinen Gegenspieler Alvaro Gonzalez angespuckt hatte, damit aber zunächst ungestraft davon gekommen war. In der Partie hatte es in einer hektischen Schlussphase insgesamt fünf Platzverweise gegeben. Auch Superstar Neymar war vom Platz geflogen, weil er Gonzalez gegen den Hinterkopf geschlagen hatte. Später schrieb der Brasilianer bei Twitter, dass ihn Gonzalez rassistisch beleidigt habe. Die Liga leitete daher eine Untersuchung gegen Gonzalez ein. Wie die Ligue 1 mitteilte, wird ein Urteil jedoch erst am 30. September bekannt gegeben. PSG hatte zuletzt Videomaterial vorgelegt. Dieses soll beweisen, dass Neymar durch Gonzalez als "Affe" beschimpft wurde.

Schweizer Parlament beauftragt Keller mit FIFA-Ermittlung

Das Schweizer Parlament hat Stefan Keller zum außerordentlichen Bundesanwalt berufen und mit den Ermittlungen unter anderem gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino beauftragt. In dem im Juli eröffneten Strafverfahren geht es im Kern um geheime Treffen von Infantino mit dem damaligen Bundesanwalt Michael Lauber in den Jahren 2016 und 2017. Keller hatte im Anschluss in seiner Funktion als außerordentlicher Staatsanwalt die Aufhebung der Immunität Laubers durchgesetzt, gegen den deshalb ebenfalls ermittelt werden kann. Auch die Rolle eines Walliser Oberstaatsanwalts wird untersucht. Der Vorwurf gegen den FIFA-Präsidenten lautet unter anderem Anstiftung zum Amtsmissbrauch. Alle drei bestreiten ein Fehlverhalten. Die Treffen seien arrangiert worden, um zu zeigen, "dass die neue FIFA Meilen, Welten entfernt ist von der alten FIFA", hatte Infantino beim FIFA-Kongress in der vergangenen Woche gesagt. Es sei seine Pflicht gewesen, sich mit dem Schweizer Bundesanwalt zu treffen: "Du musst dich mit deiner Vergangenheit auseinandersetzen."

Erstliga-Spiel mit 53 Jahren: Miura Japans ältester Profifußballer

Der japanische Fußballprofi Kazuyoshi Miura hat den Altersrekord in der J-League geknackt. Mit 53 Jahren, sechs Monaten und 28 Tagen stand er am Mittwoch in der Startelf seines Vereins FC Yokohama bei der Partie gegen Kawasaki Frontale (2:3) und löste den bisherigen Rekordhalter Masashi Nakayama ab, der 2012 mit knapp 45 Jahren in der Topliga aufgelaufen war. Miura hatte seit 2007 kein Erstligaspiel mehr bestritten, seit 2005 steht er bei Yokohama unter Vertrag. In seiner Karriere gelangen ihm zudem weitere Altersrekorde: 2020 wurde er zum ältesten Spieler im japanischen Ligapokal, 2017 erzielte er als ältester Torschütze einen Treffer in einem Profi-Spiel. Für die Nationalmannschaft erzielte Miura zwischen 1990 und 2000 in 89 Partien 55 Tore.

Atletico-Stürmer Morata auf Leihbasis wieder zu Juve

Der spanische Fußball-Nationalspieler Alvaro Morata kehrt vier Jahre nach seinem Abschied von Juventus Turin zur "alten Dame" zurück. Der 27-Jährige wechselt nach Angaben der beteiligten Klubs von Atletico Madrid zunächst auf Leihbasis für ein Jahr zum Team von Superstar Cristiano Ronaldo und Ex-Weltmeister Sami Khedira. Für den Torjäger zahlt Juve eine Leihgebühr von zehn Millionen Euro. 2021 kann Turin Morata, der schon von 2014 bis 2016 für den italienischen Rekordmeister spielte, für 45 Millionen Ablöse endgültig verpflichten oder für erneut zehn Millionen eine weitere Saison ausleihen. Sollte Turin den Starstürmer erst 2022 kaufen wollen, würde eine Transfersumme von 35 Millionen Euro fällig.

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Darts-Ikone van Barneveld plant Comeback

Darts-Ikone Raymond van Barneveld will rund neun Monate nach seinem Karriereende überraschend sein Comeback geben. "Wir werden es wieder versuchen", gab der 53 Jahre alte Niederländer am Mittwoch bei Instagram bekannt: "Ich vermisse es enorm und werde mein Bestes geben, um meine Tourkarte so schnell wie möglich zu bekommen, damit ich in Zukunft wieder auf den großen Bühnen auftreten kann." Der fünfmalige Weltmeister benötigt die Berechtigung für die Wettbewerbe des Weltverbandes PDC im kommenden Jahr und setzt dabei auf die Unterstützung seiner Fans: "Ich hoffe, dass ich mich dabei auf meine 'Barney Army' verlassen kann." Nach einer Reihe von Formtiefs und Motivationsproblemen hatte van Barneveld im Dezember 2019 bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace seine Karriere mit einer Auftaktniederlage gegen Darin Young aus den USA beendet.

Arztfehler: Lungenverletzung bei NFL-Quarterback Taylor

Der Mannschaftsarzt des NFL-Teams Los Angeles Chargers hat Quarterback Tyrod Taylor vor dem Football-Spiel gegen den Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs am Sonntag versehentlich die Lunge punktiert. Wie "ESPN" berichtet, wollte der Arzt dem 31-Jährigen eigentlich eine schmerzstillende Spritze zwischen die Rippen setzen. Dabei habe er die Lunge verletzt. Der Fehler hatte gravierende Folgen. Taylor verpasste das Spiel und musste ins Krankenhaus, Rookie-Quarterback Justin Herbert sprang ein und zeigte eine überzeugende Leistung. Die Chargers verloren erst nach Verlängerung 20:23. Wahrscheinlich wird Herbert auch am Sonntag gegen die Carolina Panthers spielen. Die Spielergewerkschaft NFLPA hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.

BBL: Harris wechselt nach Ludwigsburg

Basketball-Vizemeister MHP Riesen Ludwigsburg hat den 36-maligen Nationalspieler Elias Harris verpflichtet. Wie der Verein am Mittwoch (23.09.2020) mitteilte, unterschrieb Harris einen Einjahresvertrag. Der Vertrag des 31-Jährigen bei Brose Bamberg war nach einer Auseinandersetzung über Gehaltskürzungen in der Coronakrise nicht verlängert worden. Der 2,03 m große Forward hatte die Franken als Kapitän angeführt. Harris lief sieben Spielzeiten für Bamberg auf und wurde mit der Mannschaft drei Mal deutscher Meister und gewann zwei Mal den Pokal. In der NBA stand er bei den Los Angeles Lakers unter Vertrag, konnte sich in den USA aber nicht durchsetzen.

Corona: Fecht-Weltverband setzt internationale Wettbewerbe bis 2021 aus

Der Fecht-Weltverband FIE plant erst im kommenden Jahr mit einer Fortsetzung seiner internationalen Wettbewerbe. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP und beruft sich dabei auf ein Schreiben der FIE an die nationalen Verbände. Grund seien unter anderem die derzeit geltenden Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen. Im April waren wegen der Corona-Pandemie alle Wettbewerbe abgesagt worden. Zum Abschluss der Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio fehlen waffenübergreifend noch fünf Wettbewerbe plus die nachfolgenden Kontinentalentscheide.

NBA-Boss rechnet mit Start der neuen Saison erst im Januar

NBA-Boss Adam Silver glaubt an einen Start der neuen Basketball-Saison erst im Jahr 2021. "Je mehr ich lerne, glaube ich weiterhin, dass wir besser dran sind mit einem Start im Januar", sagte Silver in einem CNN-Interview am Dienstag. "Das Ziel für uns ist, eine normale Saison zu spielen, mit 82 Spielen und Playoffs. In den Heimarenen, vor Fans." Zuletzt hatte Silver schon gesagt, der ursprünglich angepeilte Termin mit einem Start am 1. Dezember fühle sich seiner Meinung nach etwas früh an. Normal ist ein Start einer neuen NBA-Saison im Herbst.

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