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Frohe Kunde aus der Ukraine: DFB-Frauen lösen EM-Ticket

Die deutschen Fußballerinnen haben am Freitag ohne eigenes Zutun vorzeitig das Ticket für die EM 2022 in England gelöst. Da Verfolger Irland in der Ukraine am Abend 0:1 (0:1) verlor, ist der Rekordeuropameister als Tabellenführer der Qualifikationsgruppe I mit fünf Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat mit 18 Zählern aus sechs Spielen bislang die Maximalausbeute geholt. Irland hat nur noch das Heim-Rückspiel gegen Deutschland am 1. Dezember zu absolvieren. Nur die neun Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich direkt, die restlichen Zweiten spielen in Play-offs um drei weitere EM-Tickets. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bereitet sich derzeit in Wiesbaden auf das Länderspiel am Dienstag (16.00 Uhr/ARD) gegen den kommenden EM-Gastgeber vor. Die wegen der Pandemie um ein Jahr verschobene Europameisterschaft findet vom 6. bis 31. Juli 2022 statt. Titelverteidiger sind die Niederlande, Deutschland holte bislang achtmal den Titel.

England: Ex-Bayern-Profi Ismael wird Trainer bei Barnsley

Der frühere Bundesliga-Profi Valerien Ismael wird neuer Trainer des englischen Fußball-Zweitligisten FC Barnsley. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, unterschrieb der 45-Jährige einen Dreijahresvertrag. Ismael folgt damit auf den Österreicher Gerhard Struber. "Ich freue mich auf die neue Position und die Herausforderungen, die sie mit sich bringt und ich kann es kaum abwarten, das Team, den Trainerstab und jeden, der beim Verein arbeitet, kennenzulernen. Natürlich auch die Fans, damit wir gemeinsam loslegen können", wird Ismael in einer Vereinsmitteilung zitiert. Der Ex-Bayern-Spieler hatte zuletzt den österreichischen Erstligisten Linzer ASK als Spitzenreiter in die Meisterrunde geführt, hatte trotz eines Verbotes während der Corona-Pause jedoch ein Mannschaftstraining durchgeführt. Nach vier Punkten Abzug und einer schwachen Meisterrunde war das Team auf Rang vier abgerutscht und Ismael im Juli entlassen worden. 

NRW-Ministerium will Fanausschluss durchsetzen

Den Fußball-Bundesligisten und anderen Proficlubs in Nordrhein-Westfalen drohen weitere Geisterspiele. Bei bundesweiten Teamsportwettbewerben sollen Zuschauer komplett ausgeschlossen werden, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen am Austragungsort bei mehr als 35 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche liegt. Das stellte das Landesgesundheitsministerium von NRW klar, wie das "Westfalen-Blat" berichtet. Bislang ließen die Behörden dann meist noch 300 Zuschauer zu. Zuvor hatte es Irritationen um die Auslegung der NRW-Coronaschutzverordnung gegeben. Arminia Bielefeld durfte vergangenen Samstag gegen den FC Bayern München keine Fans ins Stadion lassen. Dagegen waren bei den Heimspielen des FC Schalke 04, 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach 300 Fans da.

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Medien: NBA startet kurz vor Weihnachten

Laut Medienberichten will die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA kurz vor Weihnachten in die neue Saison starten. Der Auftakt ist für den 22. Dezember geplant, die Hauptrunde soll aus 72 statt 82 Spielen bestehen. Unter anderem melden dies The Athletic und ESPN. Die Spielzeit könnte demnach rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) zu Ende gebracht werden. Die NBA-Profis wären damit verfügbar. Zuletzt hatte Ligaboss Adam Silver noch gesagt, dass daraus wohl nichts werden würde. Die Liga hat die Teambesitzer wohl am Freitag in die Pläne eingeweiht. Die Spielergewerkschaft NBPA muss bis Ende des Monats zustimmen. Ginge es am 22. Dezember los, würden zwischen dem Titelgewinn der Los Angeles Lakers (11. Oktober) und dem Neustart ganze 72 Tage liegen. Es ist keine Bubble wie zum Ende der abgelaufenen Saison vorgesehen, die Spiele sollen in allen Hallen stattfinden. Der NBA-Draft findet am 18. November virtuell statt.

MLB: Rays gleichen World Series aus

Die Tampa Bay Rays haben in der World Series der Major League Baseball (MLB) zurückgeschlagen. Der Außenseiter gewann das zweite Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Los Angeles Dodgers überraschend mit 6:4 und schaffte den 1:1-Ausgleich. Matchwinner war Brandon Lowe mit zwei Homeruns. Die Auftaktpartie hatten die Dodgers um Star-Pitcher Clayton Kershaw noch souverän mit 8:3 für sich entschieden. Die dritte Begegnung ist in der Nacht von Freitag auf Samstag angesetzt. Das Finale um die Baseball-Krone in Nordamerika findet wegen der Corona-Pandemie auf dem Globe Life Field in Arlington/Texas statt, 11.500 Zuschauer sind zugelassen. Die Dodgers, sechsmaliger Titelträger, warten auf ihren ersten Triumph in der World Series seit 32 Jahren, während die Rays noch ohne Meisterschaft als klarer Underdog gelten.

NBA: Stan Van Gundy wird Trainer der Pelicans

Stan Van Gundy wird nach zwei Jahren als NBA-Experte für das Fernsehen wieder Trainer in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. Der 61-Jährige übernimmt die New Orleans Pelicans um Jungstar Zion Williamson, das gab Van Gundy selbst bei Twitter bekannt. "Ich bin begeistert, zum talentierten Team der New Orleans Pelicans zu stoßen", schrieb der Rückkehrer. Der US-Amerikaner Van Gundy, zuletzt für den Sender CBS im Einsatz, hat bereits zwölf Jahre als NBA-Headcoach gearbeitet. Seine bisherigen Stationen waren die Miami Heat, Orlando Magic und Detroit Pistons. In New Orleans folgt Van Gundy auf Alvin Gentry, der im August nach dem Aus im Rennen um einen Play-off-Platz entlassen worden war.

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