Juni 1972 - Müller

Tor des Monats Juni 1972, Gerd Müller

Tor des Monats Juni 1972

Juni 1972 - Müller

Gerd Müller trifft für die Deutsche Nationalmannschaft am 14.06.1972 im Halbfinale der Europameisterschaft in Antwerpen gegen Belgien in der 24. Minute zum 1:0 (Endstand war 2:1). Die Zuschauer der Sportschau wählen diesen Treffer mit überwältigender Mehrheit zum Tor des Monats Juni 1972.

Dieser Sieg war ein Meilenstein zum ersten Europameistertitel der deutschen Nationalmannschaft. Belgien wehrt sich zwar tapfer, aber gegen diese überragende deutsche Elf hat der Gastgeber der EM dann doch das Nachsehen.

Atemberaubender Angriffsfußball der deutschen Mannschaft

Bis heute gilt die Mannschaft, die 1972 den Titel holte als spielstärkste deutsche Elf aller Zeiten. Die Deutschen zelebrieren angeführt von den beiden Pass- und Ideengebern Franz Beckenbauer und Günter Netzer einen atemberaubenden Angriffsfußball, den der "Bomber der Nation", Gerd Müller, mit seinen Treffern veredelt. Wie auch beim Tor, das dann von den Zuschauern der Sportschau zum TdM Juni 1972 gewählt wird.

Tor des Monats Juni 1972 00:16 Min. Verfügbar bis 26.07.2055

Netzer mit zauberhaftem Zuspiel

Eigentlich ist das unfassbar gefühlvolle Zuspiel von Günter Netzer das eigentlich Anspruchsvolle bei diesem Tor. Der Ball senkt sich nach 25 Metern Flugbahn optimal auf Müllers Kopf, der anschließend keine Mühe hat, die Kugel aus sechs Metern in die Maschen zu köpfen. Der Bomber bekommt hierfür seine insgesamt dritte TdM-Medaille und bereits die zweite im Jahr 1972. Netzer, der das Turnier seines Lebens spielt, geht für sein zauberhaftes Zuspiel leider leer aus.

Auszeichnung für Netzer und Müller im November

Der „Mann aus der Tiefe des Raumes“ wird es verschmerzen, denn im November 1972 wird Netzer dann doch noch zusammen mit Müller für eine Co-Produktion ausgezeichnet. Die Zuschauer der Sportschau wählen ihren Treffer beim Länderspiel gegen die Schweiz zum Tor des Monats November. So kommen die beiden Europameister beim TdM doch noch zu gemeinsamen Ehren.

Markus Wessel

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