Gentners Kniefall-Heber in der Europa-League

Tor des Monats August 2013, Christian Gentner

Tor des Monats August 2013

Gentners Kniefall-Heber in der Europa-League

Christian Gentner vom VfB Stuttgart wird von den Zuschauern der Sportschau zum Torschützen des Monats August 2013 gewählt. Sein Heber zum 1:1 am 29.08.13 im Spiel der Europa-League-Qualifikation gegen HNK Rijeka bekommt die meisten Stimmen.

Aus der Not ein Tor gemacht. Gentner will im 16er der Gäste mit dem Kopf durch die Wand, aber alles geht schief. Er  versucht es 1 gegen 1 mit einem Dribbling, läuft sich aber fest und rutscht dann auch noch aus. Eigentlich ist die Situation in diesem Augenblick für Rijeka geklärt, sollte man meinen. Weil aber immer noch kein Verteidiger Anspruch auf das Spielgerät anmeldet, nutzt der Stuttgarter Kapitän die Gunst der Stunde und schlenzt den Ball kniend per Heber ins rechte Toreck. Ein sensationeller Treffer, wie es ihn kein zweites Mal gegeben hat in über 40 Jahren Tor des Monats.

Freude über „legendäre Auszeichnung“

Trotz dieses spektakulären Tores nimmt der Abend für die Stuttgarter kein erfolgreiches Ende. “Leider sind wir trotz des Tores ausgeschieden, aber ich freue mich natürlich sehr über diese legendäre Auszeichnung und möchte mich bei allen, die mich gewählt haben, bedanken“, sagt Gentner bei der Überreichung der begehrten goldenen TdM-Medaille. 

Zwei Mal deutscher Meister, ein TdM

Für Gentner, der in 312 Einsätzen für die Stuttgarter 38 Tore erzielt, bleibt sein Kniefall-Heber das einzige Tor des Monats. Dafür ist der Mittelfeldspieler aber mit seinen Vereinen sehr erfolgreich. Er gewinnt in seiner Karriere zwei Deutscher Meisterschaften (06/07 mit dem VfB Stuttgart und 08/09 dem VfL Wolfsburg) und wird mit Stuttgart einmal Zweitligameister 

Das 14. TdM für Stuttgart

Für den VfB Stuttgart ist Gentners Treffer das insgesamt 14. Tor des Monats. Das erste TdM für die Schwaben macht im Januar 1974 Hans „Buffy“ Ettmayer.

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir das Video dieses Tores leider nicht im Internet zeigen.

Markus Wessel

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