3. Liga: Viktoria Köln verliert beim VfL Osnabrück

Zwei Spieler im Kampf um den Ball

3. Liga: Viktoria Köln verliert beim VfL Osnabrück

Nach dem ersten Saisonsieg gegen Freiburg am vergangenen Spieltag hat Viktoria Köln den nächsten Dämpfer kassiert. Die Domstädter unterlagen am Montagabend beim VfL Osnabrück mit 0:3 (0:0).

Die Viktoria begann gut und erkämpfte sich eine frühe Ecke. Die landete im Fünfmeterraum bei Verteidiger Aaron Berzel, der völlig freistand, den Ball aber nicht traf (2. Minute). Kurz darauf hätte VfL-Keeper Philipp Kühn den Gästen fast die Führung beschert, als er sich im Aufbauspiel zu viel Zeit ließ und den Ball so gerade noch vor Marcel Risse aus der Gefahrenzone befördern konnte.

Nicolas entschärft erste Osnabrücker Chancen

Die erste Ecke der Osnabrücker endete erneut mit einer Kölner Chance. Der Befreiungsschlag landete bei Simon Handle, der den Konter einleitete. Er trieb den Ball schnell Richtung Strafraum der Hausherren, hatte nur noch einen Verteidiger vor und seinen Teamkollegen David Philipp neben sich. Der Pass auf Letzteren war aber nicht optimal und, Philipp vergab die Chance (5.).

Danach erst kam Osnabrück besser ins Spiel und durch Sebastian Klaas zu seiner ersten Chance. Viktorias Schlussmann Moritz Nicolas konnte dessen Fernschuss jedoch entschärften. Bei einem Freistoß Ba-Muaka Simakalas (21.) war er erneut auf dem Posten und klärte zur Ecke.

Unterbrechung nach Flutlichtausfall

Die Osnabrücker blieben am Drücker, größter Aufreger der verbliebenen Minuten bis zum Pausenpfiff blieb trotzdem ein Flutlichtausfall in der 42. Minute, der für eine längere Spielunterbrechung sorgte. Schließlich ließ der Schiedsrichter die erste Hälfte angesichts der noch akzeptablen Sichtbedingungen ohne Flutlicht zu Ende spielen.

Die technischen Probleme wurden in der Halbzeitpause behoben, und die Osnabrücker setzten die Kölner nach dem Wechsel weiter unter Druck. Sven Köhler bediente Aaron Opuku im Strafraum, doch Nicolas hielt seinen Kasten noch sauber (47.).

Viktoria trifft einmal die Latte, der VfL dreimal das Tor

Die bis dahin größte Chance des Spiels bekamen die Zuschauer an der Bremer Brücke dann auf der Gegenseite zu sehen. Lenn Jastremski kam an der Strafraumgrenze an den Ball, traf jedoch nur die Latte (53.). Das Glück, das sie vor dem eigenen Tor hatten, trugen die Gastgeber drei Minuten später vor das der Viktoria. Opuku beförderte den Ball im zweiten Versuch erfolgreich vor das Tor, wo Marc Heider den Ball artistisch per Volley-Abnahme unhaltbar für Nicolas in den Winkel setzte (56.).

Der VfL nutzte nach dem Führungstor die sich bietenden Räume, bekam den vorentscheidenden zweiten Treffer aber quasi geschenkt. Heider knöpfte Handle vor dem Strafraum den Ball ab und nutzte seine Chance zum Doppelpack eiskalt (68.).

Auch beim dritten Osnabrücker Tor sah die Kölner Abwehr nicht gut aus, ließ den VfL weitgehend ungehindert vor dem eigenen Strafraum kombinieren, und Berzel lenkte die scharfe Hereingabe von Florian Kleinhansl letztlich ins eigene Tor. Die Viktoria, die am vergangenen Spieltag den ersten Saisonsieg gegen Freiburg eingefahren hatte, bleibt nach dieser Schlappe vorerst in der Abstiegszone.

Stand: 06.09.2021, 20:57

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