Handballer aus Lemgo in Island in Polizeigewahrsam

Ein Spieler des Handball-Bundesligisten TBV Lemgo Lippe im Zweikampf.

Handballer aus Lemgo in Island in Polizeigewahrsam

Die erfolgreiche Rückkehr des TBV Lemgo Lippe auf internationaler Bühne ist durch einen Vorfall abseits des Feldes überschattet worden.

Wie der Verein am Freitag bestätigte, ist ein Spieler der Ostwestfalen wegen des "Verdachts eines Sexualdelikts" in Island vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Einen Namen nannte der Handball-Bundesligist nicht.

Der TBV Lemgo Lippe hatte sich nach zehnjähriger Europacup-Abstinenz im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der European League mit 27:26 (14:17) beim isländischen Rekordmeister Valur Reykjavik durchgesetzt.

Spieler wird Samstag zurückerwartet

Der Vorfall soll sich demnach am Mittwochabend in der Innenstadt von Reykjavik ereignet haben, wo Teile der Mannschaft den Sieg gefeiert hatten. Zwar ist der Spieler nach seiner Befragung bereits wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, dennoch konnte er nicht mit dem restlichen Team die Rückreise nach Deutschland antreten. Stattdessen wird er nun am Samstag zurückerwartet, wie Lemgo mitteilte.

Darüber hinaus möchte sich der Verein zunächst nicht weiter äußern, da ihm "die konkreten Vorwürfe nicht bekannt sind", heißt es in einer Mitteilung. Nach Abschluss des Verfahrens werde der Bundesligist die Öffentlichkeit jedoch informieren und - falls erforderlich - "angemessen reagieren".

Stand: 24.09.2021, 14:29

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