Medien: KFC hat zehn Millionen Euro Schulden

Das Logo des KFC Uerdingen prangt auf einer Eckfahne

Medien: KFC hat zehn Millionen Euro Schulden

Der abstiegsbedrohte Fußball-Drittligist KFC Uerdingen hat Medienberichten zufolge knapp zehn Millionen Euro Schulden.

Das gehe aus dem Insolvenzplan hervor, der nun an die Gläubiger verschickt wurde, berichteten die "Westdeutsche Zeitung" und der "Kicker" (Donnerstag). Am 6. Mai finde eine Gläubigerversammlung statt.

Hochbezahlte Spieler sollen Ursache für Schulden sein

Der Club und der Insolvenzverwalter äußerten sich zu dem Insolvenzplan auf Anfrage nicht. Anfang des Jahres hatte das Amtsgericht Krefeld bei dem Verein einen Insolvenzverwalter eingesetzt. Zuvor war der Investor Michail Ponomarew aus dem Club ausgestiegen.

Als Ursache für die Verschuldung nennt der Insolvenzverwalter laut "WZ"-Bericht in dem Insolvenzplan vor allem die Verpflichtung "hochbezahlter Spieler".

Ein Punkt Rückstand auf ersten Nicht-Abstiegsplatz

In der dritten Liga muss der KFC derzeit um den Klassenverbleib bangen. Nach drei Niederlagen in Folge hat Uerdingen sechs Spieltage vor Saisonschluss einen Punkt Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Wegen des Insolvenzantrags wurden dem KFC drei Punkte abgezogen.

Stand: 22.04.2021, 16:13

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