Abstiegskampf im Fokus: Köln und Bielefeld mittendrin

Bielefelds Ritsu Doan (l.) und Kölns Jonas Hector

Abstiegskampf im Fokus: Köln und Bielefeld mittendrin

Abstiegskampf pur am Sonntag: Köln zuhause gegen Freiburg und Bielefeld im direkten Duell gegen Hertha kämpfen um wichtige Zähler im Rennen um den Klassenerhalt.

Friedhelm Funkel will "nicht nach links oder rechts schauen", Pal Dardai setzt weiter auf seine Intuition, und Bo Svensson lässt sich von der vermeintlich guten Ausgangslage nicht täuschen: Im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga wollen die Trainer vorangehen - am Sonntag sind gleich vier Teams aus dem Tabellenkeller gefordert.

Bielefeld im direkten Duell gegen Hertha

Im Mittelpunkt steht dabei das Duell zwischen Dardais Hertha BSC und Arminia Bielefeld. "Du kannst da jetzt besser reingehen, mit weniger Druck", sagte Dardai mit Blick auf das jüngste 3:0 gegen den SC Freiburg, durch das die Hertha vorerst die Abstiegsplätze verlassen hat. Wegen des massiven Corona-Ausbruchs und der folgenden Quarantäne ist das Duell mit Bielefeld das dritte Pflichtspiel innerhalb von nur sechs Tagen für die Berliner.

Bielefelds Gegenüber Frank Kramer fühlt sich derweil in der Rolle des Außenseiters sichtlich wohl. "Wir werden auch im Kopf eine Topleistung brauchen", sagte der Trainer. Vor der Partie gegen den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sei die Mannschaft "lebendig und freudig", betonte er.

FC will "nur auf sich schauen"

Einen Punkt weniger als Bielefeld hat der 1. FC Köln auf dem Konto und liegt auf Abstiegsplatz 17 - und das, obwohl sich das Team unter dem neuen Trainer Funkel zuletzt stabilisiert und zwei Siege aus drei Spielen geholt hat.

"Wir wollen uns nur auf uns konzentrieren", sagte der 67-Jährige, der vorrechnete, dass der FC mit Siegen gegen den SC Freiburg am Sonntag, bei Hertha BSC und gegen Schalke 04 dem Ziel Klassenerhalt "ein ganz großes Stück näherkommen" würde. "Das Momentum, das bei uns ist, wollen wir am Sonntag auf den Platz bringen", sagte Funkel: "Dann ist die Möglichkeit da, auch gegen Freiburg zu gewinnen."

Mainz kann Erfolgsserie ausbauen

Die vermeintlich beste Ausgangslage hat der FSV Mainz 05, der aktuell ein Polster von fünf Zählern auf den Relegationsrang hat. Doch 05-Trainer Svensson, unter dessen Regie das Team aus dem Tabellenkeller auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert ist, ist längst noch nicht zufrieden.

Vor dem Rhein-Main-Derby bei Eintracht Frankfurt denkt der Däne noch nicht an den möglichen vorzeitigen Klassenerhalt. "Wir gehen mit dem Spiel um wie auch mit den Spielen davor", sagte er vor der Partie am Sonntag. Der Fokus liege "auf der Leistung und darauf, was wir tun müssen, um eine Chance gegen Frankfurt zu haben", sagte der 41-Jährige. Sein Team, das seit acht Ligaspielen ungeschlagen ist, werde "nur darauf schauen und nicht auf andere Sachen."

Tränen, Frust, Ungewissheit - die Angst im Tabellenkeller Sportschau 28.04.2021 03:59 Min. Verfügbar bis 28.04.2022 Das Erste

sid | Stand: 08.05.2021, 11:11

Bundesliga | Tabelle

RangTeamSP
1.Bayern München3478
2.RB Leipzig3465
3.Bor. Dortmund3464
4.VfL Wolfsburg3461
5.Eintr. Frankfurt3460
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16.1. FC Köln3433
17.Werder Bremen3431
18.FC Schalke 043416
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