2022 ist Schluss: Thomas Hitzlsperger verlängert nicht beim VfB Stuttgart

Thomas Hitzlsperger verlässt VfB Stuttgart 2022

01:05 Min. Verfügbar bis 30.10.2021


Fußball | Bundesliga

2022 ist Schluss: Thomas Hitzlsperger verlängert nicht beim VfB Stuttgart

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, hat dem Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG mitgeteilt, dass er seinen im Herbst 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt.

Nach Angaben des Vereins hat Hitzlsperger seinen Entschluss sowohl dem Aufsichtsratsvorsitzenden Claus Vogt als auch dem gesamten Gremium persönlich erklärt. Der VfB nehme "diese Entscheidung mit großem Bedauern auf, respektiert sie jedoch voll und ganz", heißt es in der Pressemitteilung. Die Entscheidung soll keinerlei Auswirkungen auf die aktuelle Zusammenarbeit haben, so die Erklärung weiter. Dies hätten sowohl Hitzlsperger als auch der Aufsichtsrat bekräftigt.

Hitzlsperger: Entscheidung "nicht leicht gefallen"

"Dies ist mir nicht leichtgefallen, denn der VfB bedeutet mir unheimlich viel. Ich verbinde viele wunderbare Momente mit diesem Club und den hier wirkenden Menschen", wird Hitzlsperger in der Vereinsmitteilung zitiert. "Nach reiflicher Überlegung möchte ich im Herbst 2022 den Weg frei machen für einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Ich empfinde große Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre und bleibe dem VfB auch in Zukunft emotional eng verbunden." Der frühere VfB-Kapitän, der die Stelle im Oktober 2019 übernommen hatte, sagte zudem, er wolle "bis zum letzten Tag in diesem Job alles für den VfB geben."

Vertrag nicht verlängert: Hitzlsperger erklärt seine Entscheidung 03:48 Min. Verfügbar bis 16.09.2022

Über seine Zukunftspläne gab der 39-Jährige in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Mittwoch nichts preis. "Ich beschäftige mich nicht mit anderen Dingen. Meine Pflicht ist es, bis zum letzten Tag alles zu tun. Es wird sich zeigen, wie ich in einem Jahr drauf bin und wie mir der Kopf steht", sagte Hitzlsperger.

Präsident Claus Vogt bedauert Entscheidung von Hitzlsperger

Auch VfB-Präsident Claus Vogt äußerte sich in der Vereinsmitteilung zur Entscheidung von Thomas Hitzlsperger. "Wir bedauern, dass Thomas seine Tätigkeit für unseren VfB nicht über die vereinbarte Vertragslaufzeit hinaus fortsetzen möchte. Die Beweggründe dafür respektieren wir jedoch", sagte Vogt, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrats ist. Die Gründe für den Rückzug von Hitzlsperger erklärte er jedoch nicht. Für die Suche nach einem Nachfolger werde sich der Verein "die gebotene Zeit nehmen".

Auf Wunsch des Aufsichtsrats soll Thomas Hitzlsperger bis zum Ende seines Vertrages im Amt bleiben und in die Suche nach einem Nachfolger eingebunden werden. 

SWR | Stand: 16.09.2021, 08:58

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