Angreifer Ludovic Ajorque

Fußball | Bundesliga Mainz 05 legt im Sturm nach: Ludovic Ajorque kommt aus Straßburg

Stand: 24.01.2023 19:02 Uhr

Neuzugang für den 1. FSV Mainz 05: Angreifer Ludovic Ajorque wechselt vom französischen Erstligisten Racing Straßburg zu den Rheinhessen.

Der Mainzer Trainer Bo Svensson ist froh über die Verpflichtung des Franzosen Ludovic Ajorque. "Das ist ein großer Spieler, mit sehr viel Wucht. Er ist eine richtige Bedrohung in der Box und hat ein gutes Kopfballspiel", sagte Svensson über den 1,96-Meter-Mann, der in Saint-Joseph in dem französischen Übersee-Department Reunion (Indischer Ozean) geboren ist.

Bo Svensson freut sich auf Ludovic Ajorque

Ist Ajorque schon gegen Borussia Dortmund im Kader?

"Wir bekommen durch ihn eine Körperlichkeit und gleichzeitig auch einen Spieler, der gerne gegen den Ball arbeiten möchte, trotz seiner Größe. Ich kenne ihn sehr, sehr gut. Und wir bekommen einfach einen Spieler, der uns nicht nur ergänzt, sondern auch besser macht." Für Racing Straßburg hat Ajorque in 151 Pflichtspielen 51 Tore erzielt und 19 weitere aufgelegt. Der 28-jährige Linksfuß hat am Bruchweg einen Vertrag bis 30. Juni 2026 unterschrieben. An Ajorque sollen auch andere Bundesligisten interessiert gewesen sein.

Möglicherweise kann der neue Stürmer schon im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (Mittwoch, 18:30 Uhr) mitmischen. Gegen den BVB erwartet Svensson nach dem 1:1 beim VfB Stuttgart eine Leistungssteigerung seiner Spieler. "Wir müssen abgeklärter spielen. Wenn wir zu weit vom Gegner wegstehen, die Bälle nicht sauber klären und uns in den Zweikämpfen nicht geschickt verhalten, bekommen wir ein Problem", sagte der 43-Jährige.

Svensson warnt vor der Qualität des BVB

Dies müsse seine Mannschaft schnell verinnerlichen, denn der BVB komme offensiv mit sehr viel Tempo und individueller Klasse. "Wir müssen liefern, die Räume eng halten, Intensität auf den Platz bringen und effektiv bei unseren Chancen agieren", betonte Svensson. 

Obwohl die Borussia in dieser Saison den einen oder anderen Punkt unnötig liegenließ, gehört sie für Svensson nach wie vor zu den besten drei Mannschaften der Liga. "Gehen Sie mal die Mannschaft durch", richtete er seine Worte an die Journalisten. "Die ist hochqualitativ besetzt, auch in der Breite. Auf jeder Position sind Nationalspieler." 

Verzichten muss Mainz auf den gesperrten Dominik Kohr. "Sein Ausfall schmerzt sehr. Er ist für uns sehr wichtig", sagte Coach Svensson. Eine Alternative ist der wieder genesene Anton Stach, der vor der Abwehr auflaufen könnte. "Er kann noch nicht 90 Minuten spielen. Es ist möglich, dass er am Anfang spielt oder am Ende. Wir müssen sehen, was für ihn und das Team am besten ist", sagte er.

Fragezeichen hinter Zentner

Ein Fragezeichen steht auch weiterhin hinter Torhüter Robin Zentner, der immer noch nicht trainieren konnte. Ist der Stammkeeper nicht einsatzfähig, wird erneut Finn Dahmen zwischen den Pfosten stehen. "Wir haben in Stuttgart gesehen, dass wir uns um ihn keine Sorgen machen müssen", sagte Svensson.