Aline Rotter-Focken bejubelt ihre Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Ringen | Olympiasiegerin nach Rücktritt "Leistungssport vermisse ich kein bisschen": Rotter-Focken freut sich auf Nachwuchs

Stand: 01.01.2022 16:51 Uhr

Nach ihrem Rücktritt im Sommer freut sich Aline Rotter-Focken auf ihr erstes Kind, das im Mai zur Welt kommt. "Bei so viel Fülle hatte ich noch gar keine Zeit, Leere zu empfinden", sagte die Ringer-Olympiasiegerin von Tokio.

Die 30-Jährige sehnt sich "nach so viel Trubel in den vergangenen Jahren" nach ein wenig "Häuslichkeit und Ruhe". Den Leistungssport vermisst die Weltmeisterin von 2014 "kein bisschen", wie die in Triberg lebende Rotter-Focken im Interview mit dem Münchner Merkurz und der tz betonte: "Das hätte ich nie gedacht."

Rotter-Focken wird Leistungssport-Koordinatorin beim DRB

Rotter-Focken hatte nach den Olympischen Spielen in Tokio ihre Karriere beendet, in Zukunft wird sie Leistungssport-Koordinatorin beim Deutschen Ringer-Bund (DRB).

Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres landete Rotter-Focken auf Platz zwei hinter Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo. Der Hype um ihre Person hielt nach den Sommerspielen in Japan weiter an. "Alle flippen aktuell aus, und jeder will was von dir wissen", sagte Rotter-Focken: "In dem Moment putzt du aber auch dein Bad und musst auch als Olympiasiegerin weiter deinen Müll rausbringen."