Johannes Vetter: Bei Olympia-Absage "würde die Sport-Welt zusammenbrechen"

Speerwerfer Johannes Vetter aus Offenburg

Leichtathletik | Olympia 2021

Johannes Vetter: Bei Olympia-Absage "würde die Sport-Welt zusammenbrechen"

Der frühere Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter aus Offenburg fürchtet bei einer Absage der auf 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio existenzielle Auswirkungen auf den internationalen Sport.

"Die ganze olympische Sportwelt würde mit so einer Absage zusammenbrechen, da unter anderem auch die Nationalen Olympischen Komitees die Gelder brauchen, die durch Olympia fließen", sagte der 27-Jährige von der LG Offenburg.

"Da würde sich ein Loch auftun"

"Es wäre ein Knick, der sich sehr negativ auf die Gesellschaft weltweit auswirken würde, weil der Sport ein wichtiger Eckpfeiler für Kommunikation und Miteinander, Integration und Teamwork ist", meinte Vetter: "Da würde sich ein Loch auftun. Und ich wüsste nicht, wie man das in kürzerer Zeit schließen könnte."

Er sei aber "ziemlich sicher, dass alles getan wird, um die Olympischen Spiele auszurichten", sagte der Speerwerfer weiter: "Für viele Sportlerexistenzen wäre es sehr wichtig, wenn die Spiele stattfinden." Vetter hatte Anfang September mit 97,76 Metern den Weltrekord im polnischen Chorzow nur um 72 Zentimeter verpasst.

SWR | Stand: 16.11.2020, 08:38

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