Ben Zolinski

Fußball | 2. Liga FCK-Neuzugang Ben Zolinski bringt Zweitligaerfahrung und Offensivkraft mit

Stand: 21.06.2022 08:16 Uhr

Vier Neuzugänge hat der 1. FC Kaiserslautern bis jetzt verpflichtet. Ben Zolinski ist einer davon. Der Offensivspieler hat im Fußballgeschäft schon einiges erlebt - und soll den Pfälzern mit seiner Erfahrung weiterhelfen.

Ben Zolinski ist der erste "neue Mann" für die FCK-Offensive. Für Geschäftsführer Sport Thomas Hengen ist der 30-Jährige "ein Offensiv-Allrounder, der viel Erfahrung, eine hohe Leistungsbereitschaft und die passende Mentalität für den FCK mitbringt. Zudem kennt er die 2. Liga". Zuletzt lief Zolinski für den Zweitligaabsteiger Erzgebirge Aue auf, davor war er vier Jahre in Paderborn und erlebte dort ein großes Auf und Ab.

In Paderborn fast alles erlebt

Vom Fast-Abstieg aus der 3. Liga über einen Durchmarsch bis hin zum Bundesliga-Aufstieg - mit dem SC Paderborn machte Zolinski Höhen und Tiefen durch und sammelte einen großen Erfahrungsschatz. In dieser Zeit machte sein damaliger Trainer Steffen Baumgart (heute 1.FC Köln) aus dem Verteidiger Zolinski eine Offensivkraft. 2020 wechselte er dann zum FC Ergebirge Aue, mit dem er in der letzten Saison aus der 2. Liga abgestiegen war.

Zolinski freut sich auf Kaiserslautern

Mit dem Wechsel nach Kaiserslautern bleibt Zolinski jetzt aber zweitklassig. Und den ein oder anderen Spieler beim FCK kennt er auch schon. Unter FCK-Coach Dirk Schuster kickte Zolinski in Aue, mit Marlon Ritter spielte er zusammen in Paderborn Bundesliga.

"Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, auf den Verein, die geilen Fans und das Stadion. Ich werde alles für den FCK geben und hoffe, dass ich mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz der Mannschaft helfen kann, unsere Ziele zu erreichen", so der 30-Jährige zu seinem Wechsel in die Pfalz.

Der neue ist ein Allround-Talent

Seine Positionsänderung vom Rechtsverteidiger immer weiter nach vorne beschreibt er selbst als "ungewöhnlich", normalerweise sei es ja eher andersherum. Aber als Stürmer hat er seine Lieblingsposition gefunden: "Ich hab auf dem höchsten Niveau in Deutschland im Sturm gespielt und da fühle ich mich am wohlsten", sagte er 2020, als er in Aue vorgestellt wurde. Trotzdem ist Zolinski vielseitig einsetzbar, kann rechts, aber auch links spielen und bietet Coach Schuster viele Möglichkeiten. In Aue setzte er ihn auf der rechten Offensivseite ein.

Interview mit FCK-Trainer Dirk Schuster

Der "erste Neue" für die Offensive der Roten Teufel ist also da - und das soll nur der Anfang sein. Trainer Schuster wünscht sich noch mehrere Spieler, darunter Einen, der Geschwindigkeit mitbringt, einen robusten Akteur für den defensiven Bereich und einen Konkurrenten für den zentralen Angreifer Terrence Boyd. Aber wer weiß, vielleicht wird Zolinski von Schuster ja noch einmal umgeschult.

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