Deutscher Rugby-Verband: Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen Funktionäre

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Deutscher Rugby-Verband: Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen Funktionäre

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Funktionäre des Deutschen Rugby-Verbandes eingeleitet. Auslöser waren Berichte von SWR und dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Es bestehe der Anfangsverdacht der Erpressung und anderer Straftaten. Ein Trainer und früherer Athlet des Deutschen Rugby-Verbandes hat gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden und Vorstand Leistungssport Manuel Wilhelm den Vorwurf erhoben, er habe ihn zur Falschabrechnung von Fahrtkosten gedrängt. Mehrere Spieler hätten zudem Teile ihrer Sporthilfe auf das Konto des Bundesstützpunktleiters Rugby am Olympiastützpunkt Heidelberg überweisen müssen, so die Vorwürfe.

Laut Staatsanwalt seien nach der Berichterstattung von SWR und dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" bei der Staatsanwaltschaft weitere Hinweise eingegangen. Manuel Wilhelm und der Präsident des Rugby-Verbandes, Harald Hees, hatten die von SWR und "Spiegel" veröffentlichten Vorwürfe der Spieler zurückgewiesen.

SWR | Stand: 19.05.2021, 15:52

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