Corona-Alarm in der DEL: So ist die Lage bei den Vereinen im Südwesten

Jubel bei den Bietigheim Steelers

Eishockey | Hintergrund

Corona-Alarm in der DEL: So ist die Lage bei den Vereinen im Südwesten

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) befindet sich mitten in einer Corona-Welle. Zwei Clubs haben hohe Ausfälle zu vermelden. Wie ist die Lage im Südwesten? SWR Sport hat bei den Vereinen nachgehakt.

Egal bei welcher Sportart - das Corona-Virus schlägt zurzeit ziemlich zu. So auch in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Der EHC Red Bull München vermeldete am 18. Oktober ganze 22 Fälle, sodass das Topspiel gegen die Adler Mannheim verschoben werden musste. Auch die Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft hatten einige positive Corona-Ergebnisse zu beklagen. Die Folge für die Rheinländer: Fünf Tage Quarantäne für das gesamte Team inklusive Betreuerstab. Unter anderem auch für durchgeimpfte Spieler, die ein negatives Testergebnis vorweisen konnten. All das hat nicht nur zu viel Aufregung geführt, sondern brachte auch dementsprechende Spielverlegungen mit sich.

"Testen ist mittlerweile wie Zähne putzen"

An die Hygienemaßnahmen haben sich die Clubs inzwischen gewöhnt. Bei den Schwenninger Wild Wings ist alles in eine gewisse Routine übergangen. Das Testen der ungeimpften Spieler sei mittlerweile "so selbstverständlich wie das tägliche Zähneputzen", so Pressesprecher Krischan Läubin. Das Team der Wild Wings ist gesund und fit für den nächsten Gegner. Die Verantwortlichen wissen jedoch auch, wie schnell es zu positiven Fällen kommen kann. Und die bringen dann alles durcheinander. Angaben darüber, wieviele Spieler geimpft sind, macht der Verein aus Gründen der Persönlichkeitsrechte der Spieler nicht. Auch im Hinblick auf die weitere Spielzeit ist der Eishockey-Club entspannt: Noch könnten alle Spiele nachgeholt werden, so Läubin.

Corona nein, Verletzte ja

"Alles im grünen Bereich". Keine Corona-Fälle bei den Bietigheim Steelers - das ist aktuell eine besonders positive Nachricht. Trotzdem müssen die Steelers verletzungsbedingt auf ihren Torhüter Sami Aittokallio verzichten, der sich im Spiel gegen die Iserlohn Roosters verletzte. Ebenfalls verletzt ist Kapitän Constantin Braun. Über die aktuellen Spielverlegungen in München und Düsseldorf macht man sich in Bietigheim noch keine großen Sorgen. Vor allem deshalb, weil im Februar durch Olympia eine Pause vor der Tür steht. Außerdem könne man sich bereits auf ein "Worst Case-Szenario" vorbereiten - sollte es denn eintreten.

SWR | Stand: 26.10.2021, 10:29

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