Senat verschärft Regeln für den Sport

Hertha und Union noch vor maximal 5.000 Zuschauern

Stand: 03.12.2021, 12:55 Uhr

Der Senat hat die Corona-Regeln im Berliner Sport verschärft. Hertha und Union Berlin dürfen noch bis zu 5.000 Zuschauer empfangen. Das Freitagabend-Spiel der Unioner gegen Leipzig ist noch nicht betroffen. Für den Breitensport gibt es eine weitere Einschränkung.

Die Berliner Sportvereine müssen nun verschärfte Regeln bei den Zuschauern verkraften. Wie der Berliner Senat am Freitag bekanntgab, dürfen bei Indoor-Sportarten noch maximal 2.500 Gäste zuschauen, bei Outdoor-Sportarten höchstens 5.000. Die Regelungen sollen ab kommenden Mittwoch in Kraft treten.

Von 15.000 auf 5.000 beim Fußball

Von der verminderten Publikumskapazität betroffen sind unter anderem die beiden Fußball-Bundesligavereine Hertha BSC und Union Berlin. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz hatten die Beratungen am Tag zuvor noch ergeben, dass die Stadien der Fußball-Bundesliga zu 50 Prozent ausgelastet werden dürfen, bei maximal 15.000 Fans.
 
Für Hallensportarten galt dieselbe Prozent-Regelung bei höchstens 5.000 Zuschauern, die in Berlin nun auf 2.500 Zuschauer verschärft wurde. Davon betroffen sind unter anderem die BR Volleys, der Eishockeyklub der Berliner Eisbären sowie die Handballer der Berliner Füchse.
 
Für das am Freitagabend (20:30 Uhr) stattfindende Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen RB Leipzig gelten diese Regeln noch nicht, demnach werden das Spiel an der Alten Försterei wie geplant 13.006 Zuschauer verfolgen können.

3G-Regel im Outdoor-Breitensport

Im Breitensport werden im Outdoor-Bereich die Regelungen verschärft, dort hat es bisher keine Einschränkungen gegeben. Nun wird, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine 3G-Regelung eingeführt.

Sendung: Inforadio, 03.12.2021, 13:15 Uhr