"Es ist einfach ein geiler Ort, um Fußball zu spielen"

Julian Ryerson in einem Spiel von Union Berlin. Quelle: imago images/camera4+

Interview | Union-Verteidiger Julian Ryerson

"Es ist einfach ein geiler Ort, um Fußball zu spielen"

Seit mehr als drei Jahren ist Außenverteidiger Julian Ryerson mittlerweile bei Union Berlin. Was dem Norweger am Verein gefällt, wie er seine Entwicklung bei den Eisernen sieht und wie er die bisherige Saison einschätzt, erzählt er im Interview.

rbb: Julian Ryerson, der 1. FC Union ist in der Bundesliga momentan Tabellenfünfter, ist in der Conference League ganz gut unterwegs und steht im DFB-Pokal in der nächsten Runde. Was kann die Mannschaft in diesem Jahr erreichen?
 
Julian Ryerson: Es ist schwer zu sagen, wie es am Ende aussieht. Wir haben sehr gut angefangen und sind gut dabei in drei Wettbewerben. Wir arbeiten dafür, dass das auch so bleibt.

Eine Mannschaft, die Wolfsburg schlägt, die Mönchengladbach schlägt und die gegen Bayer Leverkusen einen Punkt holt, ist das eine Mannschaft, die nur gegen den Abstieg spielt?
 
(lacht) Wir haben gesagt, dass es in erster Linie um den Klassenerhalt geht – so ist es. Wir wussten vor der Saison, dass es hart werden würde mit drei Wettbewerben. Bis jetzt haben wir das sehr gut hinbekommen, aber jetzt kommt eine Periode, in der wirklich viele Spiele anstehen.

Sie sind mittlerweile schon eine längere Zeit bei Union. Sind Sie persönlich zufrieden?
 
Mir geht es sehr gut, ja. Ich bin jetzt schon über drei Jahre hier. Es war sportlich für mich eine sehr positive Entwicklung. Ich fühle mich in der Stadt und im Verein sehr wohl – alles ist super.

Anfang des Jahres haben Sie Ihren Vertrag bis 2023 verlängert. Das ist ja durchaus ein Zeichen. Was haben Sie noch in und mit dem Klub vor?
 
In erster Linie möchte ich mich weiterentwickeln. Für den Verein geht es sportlich in die richtige Richtung. Es ist einfach ein geiler Ort, um Fußball zu spielen. Geile Fans, ein geiles Stadion. Ich möchte für längere Zeit Teil dieses Klubs sein.

Urs Fischer rotiert aufgrund der Dreifachbelastung viel. Lange Zeit waren Sie eher das Backup für Christopher Trimmel. Wie sehen Sie selbst im Moment Ihre Situation im Team?
 
(schmunzelt) Ich mache mir da wirklich nicht so viele Gedanken drüber. Ich möchte natürlich so oft wie möglich spielen, habe mich positiv entwickelt und in den letzten Jahren auch mehr und mehr Einsatzzeit bekommen. Auf diesem Weg möchte ich bleiben. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis mit Christopher Trimmel.

Vielen Dank für das Gespräch.
 
Das Interview führte Torsten Michels, rbb sport.

Sendung: rbbUM6, 19.10.21, 18 Uhr

rbb | Stand: 19.10.2021, 15:13

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