Einer der Garanten für den Sieg: Saso Stalekar. / imago images/Andreas Gora

Volleyball-Champions-League Dominante BR Volleys können aufs Weiterkommen hoffen

Stand: 12.01.2023 20:42 Uhr

Die Berlin Volleys haben in der Volleyball-Champions-League ihre Chance aufs Weiterkommen auf eindrucksvolle Art und Weise gewahrt.

Die BR Volleys haben am Donnerstag in der Champions League beim bulgarischen Vertreter Hebar Pasardschik klar mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:20) gewonnen. Durch den Erfolg am vorletzten Spieltag der Gruppe B wahren die Hauptstadt-Volleyballer ihre Chance auf das Weiterkommen.
 
Am 25. Januar steht nun in der heimischen Max-Schmeling-Halle das entscheidende Spiel gegen das polnische Team Warta Zawiercie um Gruppenplatz zwei an. Dieser Rang berechtigt zur Teilnahme an der Playoff-Qualifikation für das Champions-League-Viertelfinale. Sollten die BR Volleys verlieren, dürfen sie die europäische Saison aufgrund ihres nunmehr gesicherten dritten Tabellenplatzes immerhin im zweitrangigen CEV-Cup fortsetzen.

Ruben Schott (rechts, BR Volleys) im Angriff gegen Theo Timmermann und Max Chamberlain (beide Netzhoppers). (Bild: IMAGO / Contrast)
BR Volleys siegen mühelos gegen die Netzhoppers

mehr

Selbstbewusst und aufschlagstark

Die Berliner imponierten in Pasardschik mit einer sehr selbstbewussten Spielweise. Mit dem Aufschlag setzten die Gäste ihren Gegner gehörig unter Druck. Dazu war auf den Block und die Annahme jederzeit Verlass.
 
Nach einer 8:4-Führung im ersten Satz überstand die Mannschaft auch eine kurze Schwächephase. Als die Bulgaren 15:14 vorne lagen, schlug der deutsche Meister nach einem Doppelblock von Saso Stalekar und Timothee Carle zum 15:15 postwendend zurück. Ruben Schott und Sotola sorgten wenig später für einen vorentscheidenden Abstand (21:17).

Sieben Matchbälle

Im zweiten Durchgang wurde die Überlegenheit des deutschen Meisters in allen Elementen noch augenfälliger. Vor allem die Mittelblocker Stalekar und Anton Brehme sowie Sotola und Carle im Angriff drückten dem Geschehen ihren Stempel auf.
 
Der Widerstand des Gastgebers war damit gebrochen. Geführt von Zuspieler Johannes Tille blieben die Berliner am Drücker und setzten sich im dritten Durchgang nach und nach mit 21:13 ab. Der Franzose Carle holte beim 24:17 den ersten von insgesamt sieben Matchbällen heraus. Die Bulgaren beendeten die einseitige Partie mit einem Aufschlag ins Aus.

Sendung: rbb24 Inforadio, 12.01.2023, 20:15 Uhr