BR Volleys um Ruben Schott jubeln (Bild: Imago Images/Fotostand)

3:0-Sieg gegen Warta Zawiercie BR Volleys ziehen in nächste Runde der Champions League ein

Stand: 25.01.2023 21:32 Uhr

Die BR Volleys erreichen als Gruppenzweiter die Playoffs der Champions League. Mit einem ungefährdeten Sieg gegen Warta Zawiercie spielen die Berliner nun um den Einzug ins Viertelfinale.

Die BR Volleys haben das letzte Spiel der Gruppenphase der Champions League gegen Warta Zawierce gewonnen und stehen in der nächsten Runde. Am Mittwochabend setzten sich die Berliner mit 3:0 durch (25:22, 25:17, 25:19). Ruben Schott wurde als wertvollster Spieler ausgezeichnet. Mit 15 Punkten war er der zweitbeste Berliner Angreifer hinter Marek Sotola, der auf 16 Punkte kam.

Nehemiah Mote in einem Spiel der BR Volleys. (Archiv) Quelle: imago images/Andreas Gora
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Schott zum Ersten

In der Max-Schmeling-Halle sahen 5.120 Zuschauende einen umkämpften ersten Satz. Der Berliner Kapitän Angel Trinidad stand nach seiner zweimonatigen Verletzungspause zwar wieder im Kader, doch Trainer Cedric Enard setze weiter auf Zuspieler Johannes Tille.
 
In der Anfangsphase konnte sich keines der Teams richtig absetzen. Die BR Volleys fanden nur wenige Möglichkeiten, ihre eigenen Aufschläge in Punkte zu verwandeln. Nach einer nicht erfolgreichen Challenge der Polen, schaffte es Marek Sotola schließlich mit einem Ass den Vorsprung auf 13:11 auszubauen. Doch die Gäste holten auch diesen Rückstand wieder auf. Weil die Berliner konstanter ablieferten, schafften sie es wieder sich abzusetzen und hatten nach einem Aufschlagfehler des polnischen Erstligisten vier Satzbälle (24:20). Ruben Schott verwandelte den dritten.

Schott zum Zweiten

Im Spiel der Gäste machte sich besonders der Ausfall von Santiago Danani bemerkbar. Ohne ihren Stammlibero, der in der letzten Saison noch für die Berliner auflief, kamen sie nur auf eine Annahmequote von 29 Prozent. Auf der anderen Seite überzeugte wiederholt Timothee Carle. Mit einem erfolgreichen Angriff gegen den Dreierblock zwang er den Gegner zu einer taktischen Auszeit. Danach legte er ein Ass zum 10:6 nach.
 
Mit einer starken Mitte konnten die Berliner ihren Vier-Punkte-Vorsprung über weite Teile halten und schließlich zu 20:15 ausbauen. Enard wechselte Antti Ronkainen ein, der sich gleich mit einem Ass ins Spiel meldete (21:15). Der erfolgreiche Doppelblock von Brehme und Carle verschaffte den Berlinern sieben Satzbälle. Ruben Schott beendete den Satz mit einem Ass (25:17).

Sotola zum Dritten

Die Polen leisteten sich zwar weniger Aufschlagfehler als im Hinspiel, sahen sich aber eingespielten Berlinern gegenüber, die auch im dritten Satz weiter stark aufspielten. Bis sich die Gäste wieder gesammelt hatten, waren die Berliner auf 14:8 davongezogen. Michal Winiarski nahm die letzte Auszeit für seine Mannschaft und erzielte damit kurz den gewünschten Effekt. Warta Zawiercie verkürzte den Rückstand auf zwei Punkte (14:16). Den amtierenden deutschen Meister konnte er so aber nicht stoppen. Beim 23:18 erhob sich das Publikum und sah wenig später, wie Marek Sotola das Spiel mit einem Ass beendete (25:19).

Als Gruppenzweiter ziehen die BR Volleys direkt in die Playoffs ein. Nach dem Abschluss aller Gruppenspiele werden alle Teams in einem Turnierbaum gesetzt, der bis zum Finale bestehen bleibt. Die nächste Runde, in der es um den Einzug ins Viertelfinale geht, findet am 8. und 14. Februar statt.

Sendung: rbb24, 25.01.2023, 21:45 Uhr