buten un binnen Werders Pieper mit Brummschädel: "Geht mir ganz gut"

Stand: 15.08.2022 11:57 Uhr

Der Zusammenprall zwischen Werder-Keeper Jiri Pavlenka und Amos Pieper tat schon beim Zuschauen weh. Was eine Schädelprellung ist, musste er aber selbst nachschauen.

Von Petra Philippsen

In der 42. Spielminute war den 42.000 Fans am vergangenen Samstag im Bremer Weser-Stadion für einen Moment der Atem gestockt.

Werder-Torhüter Jiri Pavlenka und Verteidiger Amos Pieper prallen bei einer Abwehrsituation unglücklich zusammen.

Das tat weh: Werders Keeper Jiri Pavlenka (Mitte) und Amos Pieper (hinter ihm) rasseln beim Abwehrversuch ineinander.

Denn sowohl Werders Torwart Jiri Pavlenka als auch Verteidiger Amos Pieper wollten eine Chance der Stuttgarter verhindern und prallten dabei unglücklich ineinander.

Pavlenka, der sich im Vorfeld des Spiels die Nase gebrochen hatte, kam glimpflich davon, Pieper aber blieb liegen.

Der 24 Jahre alte Neuzugang musste lange behandelt und schließlich zur Pause ausgewechselt werden. Die Diagnose: Schädelprellung. Damit konnte Pieper erst einmal nichts anfangen.

"Mir geht es soweit ganz gut. Ich musste mich nach der Diagnose auch erst einmal schlau machen, was das eigentlich bedeutet. Aber es ist tatsächlich das nicht ganz so schlimme, was bei so einem Zusammenprall passieren kann. " (Werder-Verteidiger Amos Pieper im "Sportclub" des NDR)

"Soll mir Ruhe gönnen"

Nicht ganz so schlimm bedeutet in Piepers Fall, dass bei einer Schädelprellung das Gehirn nicht betroffen ist. Einen Brummschädel hat er dennoch. "Ich soll mir jetzt so viel Ruhe wie möglich gönnen", sagte Pieper am Sonntagabend in der NDR-Sendung "Sportclub".

Auf ärztlichen Rat hatte der Werder-Profi die Fahrt ins Studio nach Hamburg jedoch nicht angetreten, sondern hatte sich von Zuhause zuschalten lassen. Bereits zum Jahresbeginn, als Pieper noch für Arminia Bielefeld spielte, hatte er sich bei einem Zusammenprall am Kopf verletzt. Sorgen macht er sich dennoch nicht.

"Das brauche ich nicht in jedem Spiel. Aber ich tue weiterhin alles dafür, dass das Tor verteidigt wird und ich werde alles reinwerfen. Angst spielt da keine Rolle." (Werder-Verteidiger Amos Pieper im "Sportclub" des NDR)

Reicht es zum Einsatz gegen Dortmund?

Mit viel Schonung hofft Pieper nun, dass es für ein Comeback im Spiel am kommenden Samstag gegen Borussia Dortmund reicht. Jenem Verein, mit dem Pieper in den U17- und U19-Mannschaften insgesamt drei Mal Meister wurde.

"Eine Rückkehr nach Dortmund würde mir eine Menge bedeuten", sagte Pieper, "das wäre etwas ganz besonderes, daher hoffe ich, dass ich dann wieder einsatzfähig bin."