Werder Spieler Niclas Füllkrug feiert den Aufstieg mit den Fans bei einem Autokorso auf einem Tieflader.

buten un binnen Werders Füllkrug muss 25.000 Euro Strafe wegen Bengalo zahlen

Stand: 14.06.2022 09:13 Uhr

Niclas Füllkrug hatte unmittelbar nach dem Aufstieg seines Teams ein bengalisches Feuer in der Hand gehalten – das wird jetzt teuer für ihn.

Niclas Füllkrug hatte unmittelbar nach dem Aufstieg seines Teams ein bengalisches Feuer in der Hand gehalten – das wird jetzt teuer für ihn.

25.000 Euro muss Werder Bremens Niclas Füllkrug jetzt bezahlen – weil er es bei der Feiern zum Aufstieg übertrieben hat. Das hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschieden. Die Geldstrafen gibt es wegen "unsportlichen Verhaltens". Betroffen sind auch Darko Churlinov und Malick Thiaw, die mit Schalke 04 ebenfalls in die erste Liga aufgestiegen sind.

Füllkrug hatte nach dem geglückten Aufstieg seines Teams im Anschluss an das Spiel bei Jahn Regensburg ein bengalisches Feuer in der Hand gehalten. Nach seiner Aktion hatte Füllkrug im Interview mit Radio Bremen noch gewitzelt und gesagt: "Nee, das war ich nicht." Während der Partie war in der Ostkurve, aber auch im Gästeblock der Regensburger immer wieder Pyrotechnik abgebrannt worden. Werder setzte daraufhin gleich mehrere Durchsagen in der Arena ab, um weitere Rauchschwaden zu verhindern – vergeblich.

Strafen auch für andere Spieler und Vereine

Churlinov und Thiaw wurden bei der Feier des Schalker Aufstiegs im Stadion des FC St. Pauli bei dem gleichen Vergehen erwischt.

Ebenfalls bestraft wurden Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld und der Zweitligist Karlsruher SC. Die Arminia muss 5.000 Euro bezahlen, da Anhänger des Klubs in der abgelaufenen Saison in zwei Fällen bengalische Feuer beziehungsweise "pyrotechnische Gegenstände" entzündeten. Der KSC wurde mit einer 5.400-Euro-Strafe belegt – auch wegen des Abbrennens bengalischer Feuer durch Fans. Beide Vereine haben den Urteilen bereits zugestimmt.

Zudem wurde der SV Meppen mit einer Strafe belegt. Der Drittligist muss wegen ähnlicher Vergehen 2.700 Euro zahlen und hat dem Urteil ebenfalls bereits zugestimmt.

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