buten un binnen "Leistung wurde weniger": Werder-Coach Werner erklärt das Burke-Aus

Stand: 03.02.2023 18:03 Uhr

Weil ihm in Bremen zumeist nur die Joker-Rolle blieb, suchte Oliver Burke das Weite. Werder-Coach Ole Werner ist trotzdem weiter von den Fähigkeiten des Stürmers überzeugt.

Von Helge Hommers

Was wie ein Werder-Märchen begann, endete in der vorläufigen Trennung: Trotz starkem Start blieb Oliver Burke in Bremen der Durchbruch verwehrt. Beim FC Millwall hofft der erst im Sommer zu Werder gewechselte Schotte nun auf mehr Einsatzzeit.

"Am Anfang der Saison hat er uns echt Punkte gebracht. Es hat sich aber nicht so fortgeführt, dass er aus der Rolle des Einwechselspielers herausgekommen ist", sagte Werder-Coach Ole Werner in einer Pressekonferenz.

Burke erwischte in Bremen einen Start nach Maß

Mit zwei späten Toren hatte sich Burke gleich zu Beginn seines Werder-Engagements in die Herzen der grün-weißen Anhänger geschossen: Sowohl beim 2:2-Remis gegen Stuttgart – dem ersten Heimspiel nach dem Aufstieg – als auch beim 3:2-Wahnsinn in Dortmund traf der Edel-Joker in den letzten Sekunden der Nachspielzeit.

In die Startelf spülten ihn seine beiden Tore jedoch nicht – was womöglich ein Fehler war, wie Werner rückblickend resümiert: "Vielleicht hätte ich in dieser Phase auch mal von Beginn an aufstellen müssen." Aus gutem Grund entschied sich der Werder-Coach jedoch dagegen.

Für die Mannschaft war es so sinnvoll, weil er jedes Mal, wenn er von der Bank kam, für uns die Kohlen aus dem Feuer geholt hat." (Werder-Trainer Ole Werner)

An Ducksch und Füllkrug war kein Vorbeikommen für Burke

Mehr Spielzeit stand allerdings auch die Harmonie zwischen Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch im Wege. "Das sind zwei zentrale Spieler, an denen vorbeizukommen schwer ist", so Werner. Auf den Start nach Maß folgte mehr und mehr die große Ernüchterung: Seine überschaubaren Einsatzzeiten nervten Burke, sein Trainer bemängelte hingegen das fehlende Engagement des Schotten. "So hat sich eine Situation entwickelt, in der seine Leistungen im Training und in den Spielen weniger geworden sind", sagte Werner.

Kurz vor Ende der Transferperiode verständigten sich dann beide Partien auf die Leihe zu dem englischen Zweitligisten. Trotz des Wechsels betont Werner: "Wir sind nach wie von den Dingen, die er kann, total überzeugt." Endgültig zu ist die Tür an der Weser für Burke also nicht – im Gegenteil.

Ich hoffe, dass er in Millwall eine gute Rückrunde spielt, und dann sehen wir uns im Sommer wieder." (Werder-Trainer Ole Werner)

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