buten un binnen Bremens Fußball-Präsident Fecker begrüßt neues Spielrecht des DFB

Stand: 27.06.2022 14:33 Uhr

Inter-, trans- und non-binäre Menschen dürfen ab der kommenden Saison selbst entscheiden, ob sie bei den Mänern oder Frauen spielen. Björn Fecker rechnet nicht mit Problemen.

Der DFB ändert zur Saison 2022/23 sein Spielrecht für Menschen, deren Geschlecht im Personenstandsregister mit "divers" oder mit keiner Angabe vermerkt ist oder die ihr Geschlecht haben angleichen lassen. Diese dürfen im Amateurfußball, im Jugendfußball und beim Futsal ab sofort selbst entscheiden, ob sie eine Spielgenehmigung für den Männerfußball oder für den Frauenfußball erteilt bekommen möchten. Der DFB möchte dadurch die Vielfalt fördern und Diskriminierung verhindern.

Für Björn Fecker geht der DFB damit den richtigen Weg, wie der Präsident des Bremer Fußball-Verbandes auf Nachfrage von buten un binnen erklärt. Auch er habe im DFB-Vorstand dieser Änderung zugestimmt.

"Wir wollen, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, aktiv Fußball zu spielen. Für uns als Landesverband sowie unsere Vereine bedeutet die Regelung endlich auch Rechtssicherheit." (Björn Fecker, Präsident des Bremer Fußball-Verbandes)

Wird der Wettkampf unfair?

Die Regelung birgt allerdings auch ein wenig Konfliktpotenzial. Schließlich könnten im Frauenfußball jetzt Duelle mit körperlich stärkeren Gegenspielerinnen anstehen. Fecker verweist diesbezüglich auf Erfahrungen aus Berlin, wo die neue Regelung bereits umgesetzt wird. "Diese stimmen uns positiv." Zudem hätten Aktive auch jetzt schon unterschiedliche Fähigkeiten und Voraussetzungen.