Fußball | Champions League VfL Wolfsburg: Mit 10.000 Fans im Rücken gegen Arsenal

Stand: 31.03.2022 14:29 Uhr

Mit einem Sieg gegen den Arsenal WFC würden die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg heute ins Halbfinale der Champions League einziehen. Ihr Selbstvertrauen könnte gerade kaum größer sein.

Seit 14 Pflichtspielen sind die "Wölfinnen" mittlerweile wettbewerbsübergreifend ungeschlagen. "Unser Team arbeitet hart und hat eine gute Mentalität - das zeichnet uns aus", lobt Trainer Tommy Stroot seine Spielerinnen. Zuletzt besiegten die VfL-Frauen in der Liga die Konkurrentinnen um die Meisterschaft von der TSG Hoffenheim (3:0) und von Eintracht Frankfurt (4:1) sehr überzeugend.

Im Hinspiel nicht alles gezeigt

Und auch vor einer Woche beim 1:1 im Hinspiel in London wäre für den zweimaligen Champions-League-Sieger eigentlich noch eine bessere Ausgangslage dringewesen. Aber erst vergaben die VfL-Frauen mehrere gute Chancen zum 2:0, dann kassierten sie eine Minute vor dem Ende den Ausgleich. Trotzdem gehen sie das heutige Rückspiel (18.45 Uhr, im Liveticker bei NDR.de) voller Zuversicht an. "Ich bin optimistisch, weil wir vor einer Woche nicht zu hundert Prozent gezeigt haben, was wir zeigen können. Wenn wir das nun besser machen und unser Potenzial abrufen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir Arsenal schlagen können", sagte Torjägerin Tabea Waßmuth .

Mehr als 10.000 Tickets verkauft

Die Wolfsburgerinnen treten erstmals seit acht Jahren in der großen Arena an. Im "Wohnzimmer" der Männer hoffen sie auf eine fünfstellige Zuschauerzahl - mehr als 10.000 Tickets sind nach Club-Angaben schon verkauft worden.

"Es ist sehr wichtig, in den großen Arenen zu spielen. Die Zuschauer lechzen danach, dass die Champions League jetzt größer aufgezogen wird."
— VfL-Torhüterin Almuth Schult

"Dann kann sich Arsenal erst mal warm anziehen", schickte Waßmuth Grüße nach London. Nicht zuletzt die wieselflinke Goalgetterin, die in Frankfurt geschont wurde, strotzt vor Selbstbewusstsein. Ihren bisher acht Treffern in der Liga stehen satte neun in der Champions League gegenüber. Mehr hat keine Spielerin im laufenden Wettbewerb erzielt. "Es ist wie ein Endspiel, das bei null startet und in dem wir alles selbst in der Hand haben", sagte sie.

Pajor wieder im Kader

Trainer Stroot, der Torjägerin Ewa Pajor nach einer Knieverletzung erstmals seit Oktober wieder im Kader hat, versprach: "Wir wollen dafür sorgen, dass das Spiel zu einem unvergesslichen Erlebnis wird."

Dieses Thema im Programm:
NDR 2 Sport | 31.03.2022 | 23:03 Uhr