Landespokale in MV und Niedersachsen sollen ausgespielt werden

Zwei Amateurfußballer auf einem Fußballplatz

NDR-Sport

Landespokale in MV und Niedersachsen sollen ausgespielt werden

Die ausstehenden Runden im Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sollen trotz des Saisonabbruchs und der Corona-Krise noch ausgespielt werden.

"Ich hoffe, dass wir die Endspiel-Teilnehmer bis zum 29. Mai ermitteln können, da für dieses Datum der "Finaltag der Amateure" vorgesehen ist", sagte der Spielausschuss-Vorsitzende des niedersächsischen Verbandes (NFV), Jürgen Stebani.

Am 30. April ermitteln zunächst der Regionalligist Atlas Delmenhorst und Drittligist SV Meppen den dritten Halbfinalisten. Der Gewinner wird danach auswärts beim Sieger des Nachbarschaftsduells zwischen dem VfB Oldenburg und SSV Jeddeloh II antreten, das noch nicht zeitgenau angesetzt wurde. Das zweite Halbfinale bestreiten die beiden Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim und SV Drochtersen/Assel. Der Sieger des Niedersachsen-Pokals wird in der nächsten Saison am DFB-Pokal teilnehmen.

Wann der Pokal-Wettbewerb der Amateure fortgesetzt werden kann, ist nach Angaben des NFV noch offen. Dort sind noch elf Mannschaften im Wettbewerb, auch hier qualifiziert sich der Sieger für den DFB-Pokal.

In Mecklenburg-Vorpommern fehlen noch 15 Partien

Auch in Mecklenburg-Vorpommern wollen die Vereine die DFB-Pokalteilnehme sportlich ermitteln. Das betreffe ausschließlich die Wettbewerbe bei den Männern und Frauen, teilte der Landesfußballverband (LFV) am Donnerstag mit. Die Teilnehmer müssen bis zum 1. Juli feststehen und gemeldet werden. Grundlegende Voraussetzungen sind: Der Trainingsbetrieb muss spätestens im Mai möglich sein, die Spiele (wenn nötig auch ohne Zuschauer) sollen spätestens im Juni stattfinden. Es müssen noch 15 Partien ausgespielt werden: Achtel-, Viertel - und Halbfinale sowie das Endspiel.

Mitte Mai wollen die beteiligten Vereine erneut über die Lage beraten. Sollte keine sportliche Lösung möglich sein, würde die am 6. April getroffene Regelung greifen. Demnach wird für den DFB-Pokal nominiert, wer in der ranghöchsten Liga am besten steht. Derzeit wäre das der FC Hansa Rostock. Sollte der Spitzenreiter der Dritten Liga am Saisonende einen der ersten vier Plätze einnehmen, wäre er jedoch automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert. In diesem Fall würde Oberligist Greifswalder FC für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde gemeldet.

Wird jedoch der Landespokalwettbewerb fortgesetzt, später aber abgebrochen, erhält die bestplatzierte klassenhöchste Mannschaft unter den verbliebenen Teams das Teilnahmerecht am DFB-Pokalwettbewerb.

Dieses Thema im Programm:
Nordmagazin | 22.04.2021 | 19:30 Uhr

NDR | Stand: 22.04.2021, 17:31

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