Das Team Malizia von Boris Herrmann

Segeln Ocean Race - Enges Etappen-Finale erwartet

Stand: 08.02.2023 13:40 Uhr

Das Ocean Race 2023 mit Boris Herrmann und Susann Beucke läuft. Die Route in der Übersicht, alle wichtigen Ereignisse, Live-Tracker und Hintergründe gibt es im Live-Ticker von NDR.de.

Live-Tracker: Das Renngeschehen in der Übersicht

Susann Beucke: "Ein Wetter wie in Norddeutschland"

Susann Beucke vom Team Holcim - PRB fühlt sich auf hoher See derzeit wie zu Hause. "Nass, grau, ein Wetter wie in Norddeutschland", berichtete die Kielerin. "Ich mag es. Wir sind wirklich schnell."

Etwa vier Tage vor dem erwarteten Ende der zweiten Etappe liegt Holcim - PRB auf dem dritten Rang hinter 11th Hour Racing Team und der wieder führenden Malizia - Seaexplorer. Beide liefern sich auf dem Weg nach Süden weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze. Beucke und Co. haben rund 63 Seemeilen Rückstand auf die Malizia, die nun auf dem unbeschädigten Foil segelt. Das heißt aber noch nichts. Nahe der Eisgrenze wird sich der Wind massiv verstärken - und die Karten werden neu gemischt.

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Boris Herrmann im Porträt

Der Skipper der Malizia ist derzeit verletzt, will aber auf der dritten Etappe wieder an Bord sein. Hier gibt's Lese- und Videostoff zum viermaligen Weltumsegler aus dem hohen Norden Deutschlands:

Malizia auf Rang zwei - 11th Hour Racing Team vorn

Es bleibt hauchdünn. Die Malizia - Seaexplorer ist aktuell Zweiter, neuer Spitzenreiter beim Meeres-Marathon ist das US-amerikanische 11th Hour Racing Team. Skipper Charlie Enright und seine Crew lagen am Mittwochmorgen allerdings gerade einmal 6,6 Seemeilen vor der "heulenden" Malizia.

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Guyot im Pech - Vorsegel im Wasser

Lange Zeit führte Guyot environnement - Team Europe auf der zweiten Etappe, doch nun sind Skipper Robert Stanjek und Co. vom Pech verfolgt. Erst platzte der große Spinnaker und nun fiel in der vergangenen Nacht ein anderes Segel ins Wasser, verfing sich im Leefoil und musste geborgen werden. Crew-Mitglied Phillip Kasüske: "Der FR0 (Fractional Code Zero, d.Red.) ist einfach aus dem Himmel gefallen, weil das Fallenschloss nicht gehalten hat. Und es hat viel Zeit gekostet, ihn wieder aus dem Wasser zu holen, weil wir das Segel nicht verlieren wollten."

Das Team hatten den FR0 eingesetzt, weil zuvor ein kleines Loch im A3-Vorsegel bemerkt worden war. Mittlerweile kann wieder der reparierte A3 genutzt werden. Guyot segelt aktuell hinterher, nimmt aber wieder Speed auf.

Harris: "Es wird am Ende sehr eng"

Die Foil-Probleme beschäftigen das Malizia-Team weiter. "Der Zustand hat sich in den aktuellen Wellen leicht verschlechtert", erklärte Skipper Will Harris, warum das Boot derzeit mit leicht angezogener Handbremse segelt. "Wir mussten das Foil etwas einziehen, um es in einem Stück nach Kapstadt zu bringen. Das kostet uns etwa fünf Prozent der möglichen Geschwindigkeit." Keine idealer Zustand, es sei aber wichtig, das Foil "bis ins Ziel benutzen zu können".

"Wir werden kämpfen bis zuletzt."
— Skipper Will Harris

Der Brite erwartet, dass alle Boote bis Kapstadt ähnliche Routen wählen werden: "Es wird ein mindestens interessantes Finale, denn wir segeln auf ein Leichtwindband zu. Wir können davon ausgehen, dass es am Ende sehr eng wird", so Harris. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Flotte wieder eng zusammenrückt und eine Art Neustart für die letzten Seemeilen erfolgt. "Wichtig wird es sein, das Boot bis zum Ende zu pushen. Seid sicher, dass wir bis zuletzt kämpfen werden."

Harris sehnt "leckeres Essen" herbei - Foil von Fischernetz befreit

"Ab jetzt gibt es eher zwei als drei Mahlzeiten am Tag. Wir haben auch nicht mehr das leckerste Essen an Bord", beschrieb Malizia-Skipper und Haribo-Liebhaber Will Harris am Dienstag die Folgen der länger als geplant dauernden Regatta und Proviant-Rationierung. Der Brite, der am Dienstag seine letzte reguläre Verpflegungstasche leerte, sieht aber darin auch eine Motivation: "Ein Grund mehr, jetzt schneller ans Ziel kommen und in Kapstadt wieder was Schönes auf dem Teller zu haben."

Zumal die Aufgaben an Bord nicht leichter werden: Harris musste in der vergangenen Nacht bei einer Kletteraktion ein Foil von einem Fischernetz befreien, das sich darin verfangen hatte.

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Der Vorsprung der Malizia gewachsen

Seit die Malizia - Seaexplorer am Montag Rang eins erobert hat, baut das Team des verletzt in Kapstadt wartenden Boris Herrmann die Führung kontinuierlich aus. Am Dienstag morgen betrug der Vorsprung 7,3 Seemeilen. Die Malizia war in den vergangenen 24 Stunden im Schnitt mit knapp 18 Knoten unterwegs, die auf Platz zwei folgende Holcim-Yacht mit der Kielerin Susann Beucke war im gleichen Zeitraum 0,6 Knoten langsamer. Inzwischen pflügen die Boote wieder mit rund 23 Knoten durch den Ozean - es bleibt knapp und spannend!

Malizia an Holcim vorbei auf Rang eins

Was vor wenigen Tagen noch völlig abwegig erschien, wurde am Montag-Nachmittag plötzlich Realität: Die lange abgeschlagen hinterherdümpelnde Malizia - Seaexplorer hat auf der zweiten Ocean-Race-Etappe nach Südafrika die Führung übernommen. Das Team des in Kapstadt verletzt wartenden Skippers Boris Herrmann lag aber nur eine knappe Seemeile vor der Holcim-Yacht mit der Kielerin Susann Beucke. Da dürfte das letzte Wort noch lange nicht gesprochen sein - auch wenn die Malizia deutlich schneller unterwegs ist.

Malizia setzt führende Holcim-Yacht unter Druck

Die Malizia nimmt auf dem Kurs nach Kapstadt immer mehr Fahrt auf. Am Montagmittag ist das Team von Skipper Boris Herrmann, der die zweite Ocean-Race-Etappe nach Südafrika verletzt verpasst, auf den zweiten Rang vorgerückt und setzt als mit Abstand schnellstes Boot auch die führende Crew der Holcim-Yacht unter Druck. Gerade einmal 1,2 Seemeilen trennen die beiden Teams noch.

Boris Herrmann: Dem Fuß geht's deutlich besser

Boris Herrmann hofft, am Montag vom Arzt grünes Licht zu bekommen und auf der dritten Etappe wieder an Bord der Malizia sein zu können. "Es würde mich sehr überraschen, wenn das nicht klappen sollte", sagte der Wahl-Hamburger am Sonntag dem NDR Sportclub. Dem Fuß gehe es "deutlich besser". Der Skipper hatte sich kurz vor dem Ende der ersten Etappe eine schwere Verbrennung zugezogen und muss während des zweiten Teilstücks an Land bleiben.

Wie die jüngsten Probleme am Foil entstanden sind, sei "ein bisschen ein Mysterium. Aber das kriegen wir gut in den Griff. Es stellt keiner infrage, dass wir gut in Etappe drei starten - und dann hoffentlich mit mir an Bord."

Boris Herrmann: Zuversicht und Vorfreude auf Etappe drei

Leichte Rationierung von Proviant und Bordenergie

Weil sich die Ankunft der Flotte in Kapstadt voraussichtlich um mindestens 48 Stunden verzögern wird, haben alle Crews mit leichter Rationierung von Proviant und Bordenergie begonnen. Ursprünglich sollte der nächste Etappenhafen am kommenden Donnerstag erreicht werden.

11th Hour Racing Team führt - Malizia holt rasant auf

Skipper Charlie Enright hat mit dem US-amerikanischen 11th Hour Racing Team die Führung beim Ocean Race übernommen. Am Sonntagmorgen lag die Crew um Navigator Simon Fisher ganz knapp vor Paul Meilhats Biotherm. Dahinter folgte mit ebenfalls nur geringem Abstand (7,3 Seemeilen) Holcim mit der Kielerin Susann Beucke.

Mächtig Boden gutgemacht hat die lange Zeit auf dem letzten Platz liegende Malizia des derzeit verletzt fehlenden Skippers Boris Herrmann. Der Rückstand beträgt nur noch 22,1 Seemeilen. Die westliche Position zahlt sich im Wettrennen nach Süden rund um das riesige St.-Helena-Hoch nun aus.

Guyot: Großer Spinnaker gerissen

Von Platz eins auf Rang fünf zurückgefallen ist die deutsch-französische Guyot Environnement um Robert Stanjek und Phillip Kasüske. Team Europe hatte allerdings auch eine Schrecksekunde zu überstehen, als es am Sonnabend feststellte, dass das große Spinnaker fast von oben bis unten gerissen war. Mit vereinten Kräften wurde das Tuch zwar geborgen, die Führung auf der zweiten Etappe des Ocean Race verlor die Crew bald darauf jedoch.

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Stanjek behauptet Platz eins

Auch am zehnten Tag der zweiten Etappe hat Team Guyot mit Skipper Robert Stanjek Platz eins behauptet. Dahinter gibt es einen spannenden Dreikampf zwischen Holcim, Biotherm und 11th Hour Racing. Team Malizia ist Letzter mit rund 115 Seemeilen Rückstand auf Guyot. Das Quartett hinter Guyot ist auf einem Kurs weiter westlich unterwegs und hofft durch günstigere Winder Boden gutzumachen.

Herrmann: Foil-Probleme beim Team Malizia nicht gravierend

Skipper Will Harris hatte am Donnerstag von Problemen an den Foils der Malizia - Seaexplorer berichtet. Boris Herrmann, der aufgrund einer Fußverletzung nicht an Bord ist, sondern das Team von Kapstadt aus unterstützt, gab nun aber Entwarnung.

Guyot führt weiterhin - Malizia verliert an Boden

Am Morgen des neunten Tages der zweiten Etappe des Ocean Race nach Kapstadt führt weiterhin das Team Guyot. Das vom Berliner Skipper Robert Stanjek geführte Boot hat einen Vorsprung von gut 80 Seemeilen vor Kevin Escoffiers Team Holcim - PRB mit Susann Beucke. Die Malizia - Seaexplorer, die mit Problemen am Foil zu kämpfen hat, ist immer noch Fünfter mit mittlerweile knapp 230 Seemeilen Rückstand auf die Guyot.

Malizia: Leichte Proviant-Rationierung

Weil die zweite Etappe von den Kapverden nach Kapstadt länger dauert als geplant, hat das Team Malizia mit einer leichten Proviant-Rationierung begonnen. Die Crew um Skipper Will Harris hat seit Mittwoch mit Problemen am Steuerbord-Foil zu kämpfen.

Malizia mit "kleinem Schaden am Steuerbord-Foil"

Skipper Will Harris berichtete von "einem kleinen Schaden, was nicht ideal ist". Die Crew hoffe nun, "dass es nicht noch schlimmer wird" und untersucht die Risse alle zwei Stunden. "Es bremst uns nicht zu sehr aus. Wir können das Boot immer noch schnell segeln." Die Malizia hatte bereits bei der Route du Rhum Probleme mit den Foils gehabt und kurz vor dem Start des Ocean Race neue Tragflächen bekommen.

"Optimale Bedingungen" für führendes Team Guyot

Die erste Woche der zweiten Etappe der Weltumseglung ist absolviert. Am Morgen des siebten Tages auf See hatte sich Team Guyot einen Vorsprung von fast 70 Seemeilen vor Kevin Escoffiers Team Holcim - PRB mit Susann Beucke erarbeitet. "Es herrschen optimale Bedingungen für uns, wir sind mit super Geschwindigkeiten unterwegs", vermeldete Skipper Robert Stanjek am Mittwoch.

Äquatortaufe! Wassergott Neptun zu Gast auf der Malizia

Der "shoe of shame", Toilettenpapier und dann ist auch noch der römische Wassergott Neptun aufgetaucht: Auf der "Malizia - Seaexplorer" hat sich abseits der Hatz um die Welt Seltsames ereignet. Antoine Auriol und Rosalin Kuiper sind nun getauft ...

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Malizia wieder mit mehr Rückstand

Der Rückstand der "Malizia - Seaexplorer" auf die anderen vier Imoca-Boote hat sich am sechsten Tag der zweiten Ocean-Race-Etappe wieder vergrößert. Vorne liegt weiter die Crew von "Guyot Environnement - Team Europe" um den Berliner Skipper Robert Stanjek, die in der Flaute der direkten Kurslinie nach Kapstadt nahe geblieben war. Die Malizia dagegen war nach Westen abgewichen und schien damit zunächst Erfolg zu haben. Doch der weitere Weg zahlt sich aktuell nicht aus. Der zuletzt geschmolzene Rückstand hat sich wieder auf rund 110 Seemeilen erhöht.

Guyot führt, aber das Feld rückt enger zusammen

Am fünften Tag der zweiten Etappe liegt weiterhin das Team von "Guyot Environnement - Team Europe" in Führung. Bei schwierigen und wechselhaften Bedingungen rund um den Äquator ist das Feld der fünf Imoca-Rennyachten allerdings wieder enger zusammengerückt. Die "Malizia - Seaexplorer" hat eine Route weit westlich gewählt und scheint dafür belohnt zu werden.

"Die Doldrums sind ein heikler Ort"

Das Feld der Imoca-Rennyachten kriecht zurzeit eher in Richtung Kapstadt. Schuld sind die "Doldrums", eine instabile Wetterzone rund um den Äquator. Was es mit dem Gebiet auf sich hat und wie die Skipper seglerisch darauf reagieren müssen, erklärt Will Harris vom Team Malizia:

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Klettern statt segeln: Rosalin Kuiper in 29 Metern Höhe

Alle Teams haben mit einer Flaute zu kämpfen und auf der "Malizia - Seaexplorer" ist für Rosalin Kuiper auch noch eine "kleine" Kletteraktion angesagt:

Ocean Race: Rosalin Kuiper vom Team Malizia in 29 Metern Höhe

Biotherm weiter in Führung - Team Malizia Letzter

Der französische Skipper Paul Meilhat liegt mit seinem Team Biotherm weiter an der Spitze bei der 14. Auflage des Ocean Race. Am Sonntagmorgen betrug der Vorsprung des 40-Jährigen und seiner Crew auf das Schweizer Team Holcim um den französischen Skipper Kevin Escoffier und die Kielerin Susann Beucke knapp 20 Seemeilen. Schlusslicht beim Meeres-Marathon ist weiterhin das Team Malizia.

In Abwesenheit des angeschlagenen Kapitäns Boris Herrmann (Fußverletzung) liegt die Crew derzeit rund 130 Seemeilen hinter Biotherm. Hermann wird derzeit vom Briten Will Harris vertreten.

Heute vor zwei Jahren: Herrmann schafft die Vendée Globe

Heute vor genau zwei Jahren hat sich Boris Herrmann einen Kindheitstraum erfüllt und als erster Deutscher die Vendée Globe geschafft. "Das war ein unglaubliches Abenteuer. Die Ausgabe 2020 wird für mich immer etwas ganz Besonderes sein", schrieb der Hamburger, der mit dem Team Malizia 2024 wieder am Start sein wird.

Stanjek in der Nacht Erster und nun auf Rang zwei

Drei Tage nach dem Start der zweiten Etappe sind vier Boote noch immer eng zusammen. Der Berliner Robert Stanjek hatte mit der Guyot environment in der Nacht zum Sonnabend zwischenzeitlich die Führung übernommen und lag am Samstagmorgen nur ganz knapp hinter Biotherm. Dritter ist Holcim vor 1th Hour Racing.

Lediglich die Malizia, die ohne Skipper Boris Herrmann in die zweite Etappe gestartet war, kann das Tempo der anderen nicht halten. Sie lag rund 180 Seemeilen zurück.

Beucke Dritte, Stanjek arbeitet sich vor

Das immer noch eng beisammen segelnde Teilnehmerfeld hat im Atlantik etwas Fahrt aufgenommen und wird wohl heute den Äquator überqueren. Biotherm lag am Freitagmorgen weiterhin vorne, die Holcim mit der Kielerin Susann Beucke auf Rang drei. Der Berliner Robert Stanjek hat mit der Guyot environment die Malizia Seaexplorer überholt und sich auf Platz vier vorgeschoben.

"Wir haben uns zurückgekämpft und nun Kontakt zur Flotte - das ist super", sagte Stanjek: "Jetzt können wir uns direkt mit den anderen Booten messen und nicht nur über die Daten."

Boris Herrmann: Nicht an Bord, aber mittendrin

Wegen seiner Fußverletzung pausiert der Hamburger Skipper auf der zweiten Etappe. Das Renngeschehen verfolgt er dennoch, obwohl er nicht an Bord der Malizia Seaexplorer ist: Er unterstütze das Team von Land aus, mit "Daten- und Performance-Analysen", erklärt der 41-Jährige.

Boris Herrmann: "Ich bin hochmotiviert"

Feld eng beieinander, nur Stanjek hinten dran

Nach rund 13 Stunden auf See kommen die Teilnehmer auf der zweiten Etappe weiterhin nur langsam voran. Das Feld liegt - angeführt von Biotherm Racing - nur wenige Seemeilen auseinander. Lediglich Guyot environment mit dem Berliner Skipper Robert Stanjek ist schon etwas zurückgefallen.

Geringe Abstände zwischen den Teams

Zu Beginn der zweiten Etappe haben die Teilnehmer mit dem schwachen Wind zu kämpfen. Nach knapp zwei Rennstunden lag Biotherm Racing ganz knapp vor 11th Hour Racing.

Zweite Etappe hat begonnen

Bei strahlendem Sonnenschein und Nord-Ost-Wind hat die zweite Etappe des Ocean Race begonnen. Das Team Guyot mit Skipper Robert Stanjek aus Berlin erwischte den besten Start.

Nach kurzer Zeit übernahm allerdings Team Holcim um Kevin Escoffier - Sieger der ersten Etappe - die Führung.

Herrmann bleibt an Land - Harris übernimmt Kommando

Boris Herrmann muss aufgrund seiner Fußverletzung bei der zweiten Etappe pausieren. Die Rolle des Skippers übernimmt auf diesem Abschnitt der 28 Jahre alte Engländer Will Harris. Er gehört seit 2019 zum Team Malizia und unterstützte Herrmann unter anderem bei der Vandée Globe 2020/21.

Die Crews gehen an Bord

Mit Trommel-Begleitung geht es für die Crews der fünf Imoca-Yachten an Bord ihrer Boote.

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Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ocean Race

Seit wann gibt es das Ocean Race? Wie wird gewertet? Wie viele Deutsche sind dabei? Alle Informationen gibt es im FAQ.

Ocean Race: Sieben Etappen über 32.000 Seemeilen

Die wichtigste Mannschaftsregatta des internationalen Segelsports führt in diesem Jahr für die Imoca-Klasse über sieben Etappen und insgesamt 32.000 Seemeilen (rund 60.000 Kilometer).

The Ocean Race: Die Etappen

1. Etappe: Alicante - Kapverden
Start: 15. Januar; erwartete Ankunft: 22. Januar
1.900 Seemeilen 
2. Etappe: Kapverden - Kapstadt/Südafrika
Start: 25. Januar. erwartete Ankunft: 9. Februar
4.600 Seemeilen
3. Etappe: Kapstadt - Itajai/Brasilien
Start: 26. Februar; erwartete Ankunft: 1. April
12.750 Seemeilen 
4. Etappe: Itajai/Brasilien - Newport/USA
Start: 23. April; erwartete Ankunft: 10. Mai 
5. Etappe: Newport/USA - Aarhus/Dänemark
Start: 21. Mai; erwartete Ankunft: 30. Mai
3.500 Seemeilen
6. Etappe: Aarhus/Dänemark - Fly-By Kiel - Den Haag/Niederlande
Start: 8. Juni; Kiel (kein Stopp) 9. Juni; erwartete Ankunft: 11. Juni
800 Seemeilen
7. Etappe: Den Haag/Niederlande - Genua/Italien
Start: 15. Juni; erwartete Zielankunft: 1. Juli
2.200 Seemeilen

Ocean Race 2023: Das ist die Route

Der Gesamtstand beim Ocean Race

1. Team Holcim - 5 Punkte
2. 11th Hour Racing - 4 Punkte
3. Team Malizia - 3 Punkte
4. Biotherm Racing - 2 Punkte
5. Guyot environnement - Team Europe - 1 Punkt

Mittwoch Start der zweiten Etappe

Gegen 19 Uhr deutscher Zeit gehen die fünf Boote auf die zweite Etappe. Sie führt über 4.600 Seemeilen nach Südafrika. Die erwartete Ankunft ist am 9. Februar.

Ocean-Race-Seglerin Beucke: "Richtig Lust, loszulegen"

Stanjek übernimmt Skipperrolle

Während Boris Herrmann (Team Malizia) verletzt aussetzt und Susann Beucke (Holcim) erstmals ins Boot steigt, setzen die beiden anderen deutschen Teilnehmer heute ihre Ocean-Race-Premiere mit dem Team Europe fort. Die Berliner Robert Stanjek und Phillip Kasüske sind an Bord der Guyot environment, die Etappe eins auf Rang fünf beendete.

Stanjek übernimmt dabei im Leg 2 wie geplant die Skipperrolle. Die Prüfungen sind andere als beim ersten Teilstück. Jetzt geht es darum, in leichten Winden schnellstmöglich über den Äquator zu kommen. Erst dann werden sich die Imoca-Yachten in den Passatwinden nach Süden über längere Phasen auf ihre Foils erheben und auf den Tragflächen Kapstadt entgegenfliegen. 

Herrmann bleibt trotz Missgeschicks zuversichtlich

Boris Herrmann hat sich auf der ersten Etappe Verbrennungen am Fuß zugezogen, als ein Topf mit heissem Wasser umkippte. Trotzdem blickt er voller Zuversicht auf das weitere Rennen.

Herrmann trotz "dummen Missgeschicks" zuversichtlich

Beucke mit Vorfreude und Demut

Susann Beucke gehört auf der zweiten Etappe zur Crew der Holcim um Skipper Kevin Escoffier. Die Freude ist groß, der Respekt vor der Aufgabe ebenfalls.

Herrmann verpasst zweite Etappe des Ocean Race

Bittere Nachricht für Boris Herrmann und das Team Malizia. Der Hamburger Skipper hat auf der ersten Etappe eine schwere Verbrennung am Fuß erlitten und wird den zweiten Teilabschnitt der Segelregatta rund um die Welt nicht antreten können.

Die Höhepunkte der ersten Etappe

Spektakuläre Bilder, ein spannendes Rennen und Boris Herrmann auf Platz drei: Die Highlights der ersten Etappe von Alicante auf die Kapverden.

Ocean Race: Die erste Etappe von Alicante auf die Kapverden

Herrmann "superglücklich" mit seinem Team

Boris Herrmann war nach der Zielankunft zufrieden mit Rang drei auf der ersten Etappe. "Ich bin super glücklich mit der Leistung unseres Bootes und meines Teams", sagte der Hamburger. "Es hat fast drei Tage gedauert, bis wir miteinander sprechen konnten, weil es an Bord nach dem Start in den harten Bedingungen so laut und brutal zuging. Danach haben wir beinahe Champagner-Bedingungen genossen, ziemlich schnelles und schönes Segeln."

Escoffiers Holcim-Team gewinnt erst Etappe - Herrmann Dritter

Der französische Skipper Kevin Escoffier hat mit seiner Crew die erste Etappe des Ocean Race gewonnen. Die Holcim-Yacht erreichte die Ziellinie bei Mindelo in den Nacht von Freitag auf Sonnabend. Mit 2:50 Stunden Rückstand kam das 11th Hour Racing Team auf Rang zwei.

Das Malizia-Team um Boris Herrmann erreichte am Sonnabend um 8.35 Uhr deutscher Zeit als Dritter das Ziel.

Leinen Los! Ocean Race 2023 ist gestartet

In Alicante ist der Startschuss für das Ocean Race 2023 gefallen. Die fünf Boote der Imoca-Klasse, darunter die "Malizia - Seaexplorer" von Boris Herrmann, haben die erste Etappe der legendären Mannschafts-Regatta rund um die Welt in Angriff genommen. Sie führt über 1.900 Seemeilen (rund 3.500 Kilometer) auf die Kapverden. Erwartete Ankunft ist der 22. Januar.

Insgesamt dauert das Ocean Race mehr als ein halbes Jahr. Die siebte und letzte Etappe wird am 15. Juni in Den Haag gestartet. Sie endet mit dem großen Finale in Genua. Die Ankunft wird für den 1. Juli erwartet.

Dieses Thema im Programm:
Sportclub | 05.02.2023 | 23:35 Uhr