Deutschland-Achter gewinnt Ruder-Marathon souverän

Steuermann Martin Sauer (l.) und der Deutschlandachter

Kanal-Cup

Deutschland-Achter gewinnt Ruder-Marathon souverän

Der Deutschland-Achter ist beim Kanal-Cup seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat am Sonntag einen souveränen Start-Ziel-Sieg gefeiert.

Im 21. Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal war es der 16. Sieg des deutschen Paradebootes. Am Ende hatten die Olympiazweiten nach strapaziösen 12,7 Kilometern mehrere Bootlängen Vorsprung auf den Tokio-Fünften Niederlande, der nur am Anfang ansatzweise mithalten konnte. Polen als dritter Teilnehmer kam abgeschlagen im Ziel im Kreishafen Rendsburg an. "Es war wieder brutal. Die Niederländer habe ganz schön gegengehalten, das sah leichter aus, als es war. Wir sind ganz schön platt jetzt", sagte der sechsmalige Weltmeister Richard Schmidt.

Ära Sauer endet in Rendsburg

Für Steuermann Martin Sauer, der den Deutschland-Achter 13 Jahre lang dirigiert hatte, war es das letzte Rennen seiner langen und erfolgreichen Karriere. Bis zuletzt feuerte der 38-jährige Berliner sein Team gewohnt intensiv an. Auch für Schmidt und Malte Jakschik bedeutete der Kanal-Cup den Schlusspunkt der sportlichen Laufbahn. "Es war immer ein Teil von meinem Leben. Es ist nicht einfach", sagte der 34-jährige Schmidt sichtlich angefasst.

Der Deutschland-Achter bestritt den Ruder-Marathon fast in der Besetzung von Tokio, den verhinderten Johannes Weißenfeld ersetzte Kanal-Cup-Debütant Wolf-Niclas Schröder.

Dieses Thema im Programm:
Sportschau | 29.08.2021 | 14:10 Uhr

NDR | Stand: 29.08.2021, 15:23

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