Hansa Rostock: Fanszene boykottiert Spiele in Paderborn und gegen Ingolstadt

Rostock-Fans halten im Ostseestadion Schals in die Höhe.

NDR-Sport

Hansa Rostock: Fanszene boykottiert Spiele in Paderborn und gegen Ingolstadt

Aus Protest gegen die 2G- und 2G-Plus-Regel verzichtet die Fanszene von Hansa Rostock auf die heutige Fahrt zum SC Paderborn und wird auch im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt nicht im Ostseestadion dabei sein.

Im Stadion des SC Paderborn wurde vor der heutigen Partie (13.30 Uhr/im NDR Livecenter) auf die 2G-Regel umgestellt. Das heißt: Es haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt. Bei der 3G-Regel hätten auch ungeimpfte Fans das Recht zum Stadionbesuch, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

"Unsere rote Linie, um unter den bisher geltenden Regelungen für einen Hauch von Stadionatmosphäre zu sorgen, war, ist und bleibt die 3G-Regelung", erklärten die "Suptras", Hansas organisierte Fanszene, am Sonnabend.

Dem FC Hansa stehen beim SC Paderborn 1.400 Gästetickets zur Verfügung. Diese werden jedoch nicht zurückgegeben. Anhänger des Rostocker Vereins können zum Spiel fahren, sofern sie die 2G-Vorgaben einhalten. Bislang sind 200 Karten abgesetzt worden. 

Dürfen gegen Ingolstadt Zuschauer ins Ostseestadion?

Bereits das Spiel des FC Hansa beim FC St. Pauli (0:4) vor fünf Wochen hatten die Fans wegen der 2G-Regelung im Millerntor-Stadion boykottiert. Auch beim kommenden Heimspiel der Rostocker, das am 4. Dezember gegen den FC Ingolstadt unter der 2G-Plus-Regel ausgetragen werden soll, verweigert die organisierte Fanszene den Stadionbesuch.

Der Zweitligist hätte das 3G-Modell am liebsten weiterhin angewandt. Die aktuelle Corona-Landesverordnung von Mecklenburg-Vorpommern zwingt den Club aufgrund der gestiegenen Zahlen jedoch dazu, 2G-Plus im Ostseestadion anzuwenden. Wie viele oder ob überhaupt Zuschauer ins Stadion dürfen, ist aber noch völlig offen.

Dieses Thema im Programm:
Nordmagazin | 27.11.2021 | 19:30 Uhr

NDR | Stand: 28.11.2021, 11:36

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