Eishockey: DEL-Start nicht vor November

Spielszene aus dem DEL-Nordduell Grizzlys Wolfsburg - Fischtown Pinguins Bremerhaven.

NDR-Sport

Eishockey: DEL-Start nicht vor November

Die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga beginnt nicht vor November. Darauf haben sich die 14 Clubs verständigt. Veränderungen beim Spielplan sind nur für die Play-offs vorgesehen.

Die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) soll nicht vor November beginnen. Die 14 Clubs, die allesamt die Lizenz erhielten, einigten sich am Donnerstag darauf, den eigentlich für den 18. September geplanten Start der neuen Spielzeit um mindestens sechs Wochen zu verschieben. DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold verspricht sich davon "wertvolle Zeit, um mit Unterstützung der Politik die Chance zu erhöhen, ab November wieder vor Zuschauern Eishockey zu spielen". Auch DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke gab dieses Ziel aus.

Auf Zuschauereinnahmen angewiesen

Hintergrund der Entscheidung ist das weiterhin bestehende bundesweite Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober. Gerade die Eishockey-Clubs sind in ihren Budget-Planungen zwingend auf Zuschauereinnahmen angewiesen. Wegen des Anfang November in Krefeld geplanten Deutschland Cups (5. und 8. November) könnte der Saisonstart sogar noch weiter verschoben werden. "Darauf wollen wir Rücksicht nehmen", sagte Tripcke, er kündigte diesbezüglich aber auch Gespräche mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) an.

Normaler Spielplan, Play-off-Modus verkürzt

Die DEL plant weiterhin mit 52 Hauptrundenspielen, aber einem "leicht angepassten" Play-off-Modus: Ab dem Viertelfinale soll im Best-of-Five statt im Best-of-Seven-Modus gespielt werden. Sobald das Datum für den Saisonstart konkretisiert werden kann, soll der Spielplan für die neue Saison veröffentlicht werden. Die Saison 2019/2020 hatte die DEL am 10. März aufgrund der Corona-Pandemie ohne Meister vor Beginn der Play-offs abgebrochen.

Dieses Thema im Programm:
Sport aktuell | 09.07.2020 | 14:25 Uhr

NDR | Stand: 09.07.2020, 15:06

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