Eintracht Braunschweig: Zur Frustbewältigung nach Freiburg

Braunschweigs Trainer Michael Schiele

NDR-Sport

Eintracht Braunschweig: Zur Frustbewältigung nach Freiburg

Eintracht Braunschweig ist in der Dritten Liga aus dem Tritt geraten. Ende August lagen die Niedersachsen noch auf Rang vier, inzwischen ist der BTSV auf Platz neun abgerutscht und droht den Anschluss zu verlieren.

Das frühe Aus im Landespokal beim Viertligisten Hildesheim sowie die 2:3-Niederlage in Duisburg haben die gute Stimmung bei den Blau-Gelben vorerst verfliegen lassen. Schon mehren sich die Zweifel an einem erfolgreichen Neuanfang des Zweitliga-Absteigers, Sportdirektor Peter Vollmann will davon aber nichts hören: "Wenn wir mit verlorenen Spielen umgehen würden wie einige unserer Kritiker und nur darauf fokussiert wären, was Negatives passieren könnte, dann würden wir uns selbst die Basis nehmen, im nächsten Spiel wieder erfolgreich zu sein", sagte der 63-Jährige vor der Partie heute Abend (19 Uhr, im Livecenter bei NDR.de) beim SC Freiburg II der "Braunschweiger Zeitung".

Schiele setzt auf Regenration

"Bei uns hat aktuell keiner den Eindruck, dass wir nicht mithalten können. Es müssen aber alle 100 Prozent Leistung bringen. Wenn die nicht da sind, reicht es nicht. Das war in Duisburg der Hauptgrund für die Niederlage", erklärte Vollmann. Trainer Michael Schiele attestierte seinem Team fehlende "Galligkeit" und bemängelte die harmlose Offensive, sagte aber auch: "Das war nicht das Gesicht der Mannschaft, das wissen die Jungs auch."

Immerhin bewies der BTSV aber Moral und kam nach 0:3 noch auf 2:3 heran: "Darauf können wir aufbauen", so Schiele: "Jetzt werden wir unsere Schlüsse ziehen und bis Mittwoch regenerieren." Ein Sieg in Freiburg ist allerdings fast schon Pflicht, denn die Braunschweiger liegen bei einem Spiel weniger in der Tabelle fünf Zähler hinter dem drittplatzierten VfL Osnabrück.

Wieder mehr personelle Alternativen

Möglicherweise setzt Schiele beim Versuch, die Trendwende herbeizuführen, auf neues Personal. Zuletzt schickte der BTSV-Coach viermal in Folge eine nahezu identische Startformation auf den Platz - lediglich in Duisburg lief der wiedergenesene Bryan Henning statt Yari Otto auf. Henning dürfte auch gegen Freiburg gesetzt sein. Aber in Luc Ihorst und Benjamin Girth drängen weitere Rückkehrer auf ihr Comeback und auch Martin Kobylanski, der in Duisburg nach der Einwechslung seinen ersten Saisontreffer erzielte, hofft auf einen Startelf-Einsatz.

Mögliche Aufstellungen:

Freiburg: Atubolu - Sildillia, Braun-Schumacher, Rosenfelder - Barbosa, Flum, Wagner, Weißhaupt - Kammerbauer, Burkart - Kehrer
Braunschweig: Fejzic - Wiebe, Behrendt, Schultz, Kijewski - Krauße, Nikolaou - Multhaup, Henning, Pena Zauner - Lauberbach

Dieses Thema im Programm:
NDR 2 Sport | 22.09.2021 | 23:03 Uhr

NDR | Stand: 22.09.2021, 09:24

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