96-Coach Zimmermann freut sich auf Heimdebüt vor Fans

Coach Jan Zimmermann von Hannover 96

NDR-Sport

96-Coach Zimmermann freut sich auf Heimdebüt vor Fans

Fußball-Zweitligist Hannover 96 darf das erste Heimspiel der neuen Saison gegen Hansa Rostock vor maximal 22.250 Zuschauern austragen. Die Fans müssen dazu geimpft, negativ getestet oder genesen sein.

Hannover 96 kann sich am Sonnabend gegen Hansa Rostock (13.30 Uhr im NDR Livecenter) auf die Unterstützung der Fans freuen. Die Möglichkeit, wieder vor einer stattlichen Kulisse spielen zu können, mache die Vorfreude doppelt so groß, sagte 96-Cheftrainer Jan Zimmermann. Für den neuen Mann an der Seitenlinie ist es das Heimdebüt. "Ich freue mich total, dass jetzt auch unsere Fans endlich die Chance bekommen, wieder ins Stadion zu gehen", sagte der Coach. "Und ich freue mich für meine Mannschaft, dass sie wieder Unterstützung bekommt."

Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt

Der Verein habe ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt, teilte 96 mit. Aktuell wurde in Hannover eine erhöhte Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Diese lassen sich nach Angaben der Region Hannover auf Partys in Diskotheken und Clubs zurückführen. Es sei daher unverhältnismäßig, Bereiche einzuschränken, in denen ein geringes Risiko bestehe, sich anzustecken. Dazu gehören demnach Sportveranstaltungen. Wer das Spiel im Stadion verfolgen will, muss geimpft, negativ getestet oder genesen sein.

Zimmermann: "Macht tausendmal mehr Spaß"

Wie es sich anfühlt, nach langer Pause endlich wieder Fans im Stadion zu erleben, hat Zimmermann am ersten Spieltag beim 1:1 beim SV Werder erfahren: "In Bremen ins Stadion zu kommen, und 14.000 Zuschauer sind dort - das macht tausendmal mehr Spaß, als wenn keine Zuschauer da sind", sagt Zimmermann. "Diese Atmosphäre nimmt man mit, das ist wieder das Spiel, weshalb wir alle irgendwann angefangen haben, uns für Fußball zu interessieren. Das macht Fußball intensiv."

Warten auf Neuzugang als Sechser

Was das Thema Neuzugänge angeht, so ist 96 noch auf der Suche nach einem Sechser. Der Plan, Orestis Kiomourtzoglou von Heracles Almelo an die Leine zu lotsen, ist so gut wie verworfen, wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Der niederländische Club verlangt eine Ablösesumme. Dem Bericht zufolge wartet Hannover auf Spieler, die in der Bundesliga nicht die erhofften Einsätze bekommen. Dann wolle 96 zuschlagen. Vereinsboss Martin Kind habe seine Zustimmung bereits erteilt. Bis es so weit ist, sollen Dominik Kaiser und Sebastian Ernst die Doppel-Sechs bilden.

Dieses Thema im Programm:
Sport aktuell | 28.07.2021 | 11:25 Uhr

NDR | Stand: 29.07.2021, 16:14

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