DEL2: Dresdner Eislöwen, Lausitzer Füchse, Eispiraten Crimmitschau, Eishockey

Eishockey | DEL2 Zittersieg für die Eislöwen - Niederlagen für Crimmitschau und Füchse

Stand: 27.11.2022 20:34 Uhr

Am 22. Spielttag der 2. Eishockey-Bundesliga haben die Dresdner Eislöwen die Scharte der Derbyniederlage vom Freitag in Weißwasser ausmerzen können. Für die Eispiraten geht eine heftige Niederlagenserie weiter.

Dresdner Eislöwen zittern gegen den EV Landshut

Eishockey-Zweitligist Dresdner Eislöwen hat sich am Sonntag zu einem 3:2-Erfolg gegen den EV Landshut gezittert. Nach drei Niederlagen zuvor, darunter eine Derbypleite am Freitag in Weißwasser, gelang dem Team von Andreas Brockmann wieder ein Sieg.

Dass der noch in Gefahr geriet, damit konnte man zunächst nicht rechnen. Die 1.654 Zuschauer bejubelten schon nach 39 Sekunden die Führung durch Walther. Filin brachte die Heimfans erneut zum Kochen (13.). Nach Porsbergers 3:0 nach einer halben Stunde schien alles klar. Aber ein Doppelschlag von Mayenstein (49./51.) sorgte dann für eine kribbelige Schlussphase.

Pleitenserie der Eispiraten geht weiter

Die Eispiraten Crimmitschau verloren schon wieder. Am Sonntag gab es ein 0:3 gegen den EHC Bayreuth Tigers. Niederlage Nr. 8 in Serie.

Vor 1.293 Zuschauern gerieten die Westsachsen durch Ewanyk (7.) früh in Rückstand. Der Ex-Eispirat nutzte ein Geschenk der Gastgeber. Cornet baute die Führung der Oberfranken im Mittelabschnitt aus (34.). Für die Entscheidung sorgte dann erneut Ewanyk 1:38 Minuten vor dem Ende. Die Torschussbilanz fiel sogar knapp mit 29:28 für die Eipiraten aus. Die Luft für Trainer Marian Bazany wird aber dennoch nun immer dünner.

Marian Bazany

Eispiraten-Trainer Marian Bazany (Archivbild)

Lausitzer Füchse verlieren in der Overtime bei den Selber Wölfen

Die Lausitzer Füchse haben am Sonntag bei den Selber Wölfen mit 1:2 in der Overtime verloren. Zuletzt hatte Weißwasser dreimal gewonnen. Am Freitag war sogar im Derby Dresden bezwungen worden.

Vor 1.186 Zuschauern dauerte es bis zum ersten Treffer. Der formstarke Mäkitalo netzte für die Sachsen ein (38.). Trska glich aus (52.). In der Verlängerung ging die Begegnung dann durch Schwamberger (64.) verloren. Die Füchse bestimmten weitgehend die Partie, verpassten es aber nachzulegen und musste so noch die Niederlage einstecken.

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cke